Anwohner sauer über parkende Pendler in Mettmann

Verkehrssituation am Goldberg: Anwohner fordern mehr Raum zum Parken

Per Schmittmann aus Mettmann ärgert sich darüber, dass die Daniel-Kircher-Straße von Pendlern als Parkraum genutzt wird. Er hat für den nächsten Bürgerausschuss eine Anfrage an die Stadt gestellt.

Schmittmann fragt nach, ob das eingeschränkte Halteverbot auf der Daniel-Kircher-Straße nicht aufgehoben und durch eine Anwohnerparkzone ersetzt werden kann. Außerdem habe seit der Sperrung der Innenstadt der Durchgangsverkehr auf der Daniel-Kircher-Straße erheblich zugenommen. „Es wird viel zu schnell gefahren und es werden Fahrzeuge beschädigt.“ Er habe bereits an seinem Auto drei Außenspiegel ersetzen müssen. Schmittmann fordert eine Verkehrsberuhigung auf der Straße und stärkere Kontrollen. Schließlich votiert er für ein Halteverbot auf der Daniel-Kircher-Straße, damit die Fahrbahn gereinigt werden kann.

Fachbereichsleiter Kurt-Werner Geschorec von der Stadtverwaltung beschreibt die Ist-Situation: Bis zum Abzweig zum Bahnhof bestehe auf der rechten Seite (von der Innenstadt kommend) ein absolutes Halteverbot. Allerdings wird dies immer wieder ignoriert, wie man beobachten kann. Ab dem Abzweig zum Bahnhof bis zur 90 Grad-Kurve darf montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr für zwei Stunden geparkt werden. Auch diese Regelung wird oft missachtet. Kurz vor der 90-Grad-Kurve am Goldberger Teich gelte dann wieder ein absolutes Halteverbot. Auf der gegenüberliegenden Seite, so Geschorec, sei Parken teilweise auf dem Gehweg und teilweise auf der Fahrbahn erlaubt, so dass Anwohner dort parken könnten. Ein eingeschränktes Halteverbot existiere nicht.

Richtig sei, so Geschorec, dass der Verkehr, seitdem der Hugenhauser Weg an den Goldberg angeschlossen sei, zugenommen habe. „Die Belastung liegt aber noch deutlich unter der Verkehrsmenge, die diesen Straßenzug vor dem Bau der Osttangente befahren hat.“ Die Polizei kontrolliere ab und zu den fließenden Verkehr. Es bestehe, so der Fachbereichsleiter, grundsätzlich die Möglichkeit, den Straßenzug verkehrsberuhigt weiter umzubauen. Die Verwaltung schlägt aber vor, zunächst die Ergebnisse des Verkehrsentwicklungsplanes abzuwarten. Schließlich seien temporäre Halteverbote wegen einer Straßenreinigung nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung nicht mehr zulässig. Alle alten Schilder müssten entfernt werden.

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