Mettmann „Feuerwehrlärm ist Körperverletzung“

Mettmann · Die Beschwerden über Martinshörner der Feuerwehr in Mettmann häufen sich. Eine betroffene Anwohnerin fordert, die Martinshörner „gedämpfter einzuschalten“. Der Feuerwehrverband appelliert an die Vernunft der Bürger.

 Unser Foto, vom Rathaus aus gemacht, zeigt, dass die Mettmanner Feuerwache nicht nur von Grün, sondern auch von Wohnhäusern umgeben ist.

Unser Foto, vom Rathaus aus gemacht, zeigt, dass die Mettmanner Feuerwache nicht nur von Grün, sondern auch von Wohnhäusern umgeben ist.

Foto: Köhlen, Stephan (teph)

Ausgelöst hat die Debatte eine Veröffentlichung der Feuerwehr Mettmann auf Facebook. Anwohner hatten sich in einer anonymen Mail über die lauten Martinshörner beschwert. „Sollten jetzt noch ein einziges Mal die Einsatzfahrzeuge in der lautesten Sirenenfrequenz durch die Innenstadt fahren, obwohl weder an der Kreuzung im Zentrum, noch in der Bahnstraße, noch in der verkehrsberuhigten Breite Straße weder Autos noch Fußgänger unterwegs waren (in Bild und Ton festgehalten), erstatten wir in Wohngemeinschaft von den betreffenden Bewohnern Anzeige wegen Körperverletzung“, heißt es in der Mail. Die Feuerwehrleute werden in diesem Zusammenhang als die „Wilden“ bezeichnet: „Wir bitten ausdrücklich, die ,Wilden’ noch einmal in Dienstbesprechungen auf den Einsatz der Martinshörner zu schulen“, heißt es in der Eingabe weiter, unterschrieben mit „die kranken Anwohner“. Zwischenzeitlich soll eine weitere Beschwerde-Mail hinzugekommen sein.