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Mettmann: Am Quantenberg wird um Punkte gekämpft

Mettmann : Am Quantenberg wird um Punkte gekämpft

Volleyball-Turnier, Fest für die Kleinen, Essen, Trinken, Raucher-Ecke: Die Vorbereitungen für das Fest beginnen sechs Monate vorher.

Die Straße zum Quantenberg war mit gelben Luftballons geschmückt und ein großes Schild wies auf das 15. Quantenbergfest hin, das am vergangenen Samstag stattfand. Der Quantenberg-Verein hat das Fest ins Leben gerufen, um die Bewohner der älteren Häuser und die der neuen Einfamilienhäuser zusammen zu bringen, sagt Petra Bläser-Pawlak, Mitglied im Verein und jedes Jahr Mithelferin auf dem Quantenbergfest.

Das Programm ist breit gefächert, für Alt und Jung ist etwas dabei. Seit elf Jahren wird das Beachvolleyball-Turnier ausgetragen. Zum 15-jährigen Bestehen gibt es etwas Besonderes. Ab 14 Uhr findet ein Menschenkicker statt. Zwei Teams bestehend aus jeweils fünf Leuten spielen gegeneinander, sind aber mit Seilen festgebunden. "Das funktioniert wie ein normaler Fußball-Kicker", erklärt Petra Bläser-Pawlak. Für Musik sorgen eine Jugendband aus Mettmann und am Abend die Bonner Band Jetset. In der Bandpause spielt die 16-jährige Celina Krämer, die im Quantenberg aufgewachsen ist, Gitarre und singt dazu. Die Planung des Festes beginnt schon ein halbes Jahr im Voraus. "Die Vorbereitung ist schon heftig", sagt Mene Dietz, die älteste Helferin, "aber wir sind wirklich ein super Team." Sie war von Anfang an dabei. "Sie ist der gute Geist hier", sagen die anderen Mitglieder des Vereins.

Die Bewohner des Quantenbergs sind sich alle einig, dass das Fest sein Ziel erreicht hat: Beide Bereiche sind zusammengebracht worden. "Es hat sich vermischt", sagt Manni Krämer, ebenfalls bei der Organisation dabei. Auch Jörg Freymann und Mene Dietz sehen das Fest positiv: "Es trägt eindeutig zum Nachbarschaftsgefühl bei, wird aber von auswärts genauso gut angenommen." Einige Probleme hat es bei der Organisation jedoch gegeben. Aufgrund einer Gesetzesänderung darf auf öffentlichen Spielplätzen kein Alkohol mehr getrunken und nicht geraucht werden. Die Quantenberger haben eine Ausnahmegenehmigung bekommen, dazu haben sie einen Raucherbereich am Rand des Platzes eingerichtet, so Jörg Freymann, der seit sechs Jahren mithilft und für den Getränkestand und die Finanzen zuständig ist.

Es gibt immer Anwohner, die nicht interessiert sind an dem Fest und nicht kommen. "Das finde ich sehr schade", sagt Freymann, "denn es ist ja für alle da." Dafür kommen aber auch reichlich Besucher, die nicht in dem Viertel wohnen. Sie kommen aus ganz Mettmann und sogar aus den umliegenden Städten. So auch Hans Werner Dillenberg aus Gruiten, dem die Atmosphäre gefällt. "Es gibt keinen Streit, es wird nicht gepöbelt und es herrscht eine familiäre Stimmung", sagt er. Außerdem besuchen die Quantenberger ebenfalls das Gruitener Dorffest.

(RP)