Alte Posthalterei - „Ich bin optimistisch“

Mettmann : Alte Posthalterei – „Ich bin optimistisch“

Klaus Bartel von der Oberstadt-Initiative kennt den Käufer und seinen Architekten.

(arue) Klaus Bartel von der Oberstadt-Initiative Mettmann zeigt sich hoffnungsfroh: Der Verkauf der alten Posthalterei sei eine gute Nachricht für Mettmann. Das sagt er auf Nachfrage unserer Redaktion. Nach persönlichen Gesprächen mit dem Käufer und dem Architekten des Käufers „bin ich optimistisch“, sagt Bartel.

Die Stadtverwaltung hatte am Montag berichtet, dass das historische Gebäude-Ensemble nach langem Leerstand und teilweisem Verfall nun endlich verkauft worden ist. Den Namen des Käufers und seine Ziele will die Stadtverwaltung zunächst nicht nennen. „Es wurde bislang nur der Vertrag beim Notar unterschrieben. Es ist noch kein Geld geflossen“, weiß Bartel. „Das wird der Grund sein, warum man noch zurückhaltend mit Informationen ist.“ Bartel selbst aber hat detailliertere Kenntnisse. Er kennt die bisherige Eigentümerin und unterstützte sie mit anderen, darunter Friedel Liesenkloss von den Aulen Mettmannern und Bürgermeister Thomas Dinkelmann, bei der Vermarktung des Objektes, das nicht denkmalgeschützt ist, aber als ein Wahrzeichen der Historischen Oberstadt gilt. In seinem Hof steht noch ein Stück der alten Stadtmauer.

„Ich bin glücklich, dass da jetzt Bewegung reingekommen ist“, sagt Bartel: Der neue Eigentümer wirke, als habe er „Interesse an einer Ensemble gerechten Lösung“, sagt Bartel. Auch mit den Nachbarn wolle dieser in Kontakt treten. „Ich habe ähnlich wie an der Oberstraße 1 die Hoffnung, dass es in eine gute Richtung geht“, sagt Bartel. Auch Friedel Liesenkloß von den Aulen Mettmannern hofft auf ein gutes Ende: „Wir freuen uns, wenn eine gute Lösung für das Gebäude gefunden würde.“

(arue)
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