Alle sind startklar fürs Heimatfest

Mettmann : Alle sind startklar fürs Heimatfest

27 Buden, rund 15.000 Besucher und ein vielfältiges Bühnen- und Aktionsprogramm gibt es Ende August.

Das Programm steht, die Plätze sind vergeben: Für das Heimatfest der Stadt Mettmann, das von Freitag, 30. August, bis Sonntag, 1. September, auf dem Markt rund um Lambertus gefeiert wird, stellte Kultur-Abteilungsleiterin Marion Buschmann jetzt den Tagesablauf vor. „Viel Gewohntes und einiges Neue“ bietet das Programm des nunmehr 43. Heimatfestes, das neben dem Blotschenmarkt die wichtigste Veranstaltung in Mettmann ist.

27 Buden wird es in diesem Jahr geben, zwei mehr als im vergangenen Jahr. „Alle, die sich angemeldet haben, können auch teilnehmen“, versichert Buschmann.

In der Mehrzahl präsentieren sich dort Gruppen und Vereine, die vor allem über den Verkauf von Speisen und Getränke ihre Kasse aufbessern. Den unterhaltsamen Rahmen der Veranstaltung bildet ein umfangreiches Bühnen- und Aktionsprogramm, das für Kinder wie Erwachsene gleichermaßen etwas zu bieten hat. Neu ist beispielsweise das Entenangeln für Kinder am Samstag (12 bis 17.30 Uhr) und Sonntag (13 bis 18 Uhr) mit vielen von Sponsoren gestifteten Preisen. Auch das Figurentheater Köln ist am Sonntag, 12 bis 13 Uhr, erstmals mit dabei. Und so gilt das Heimatfest auch als beliebter Treffpunkt nicht nur für Einheimische: „Viele verabreden sich auf dem Fest, und es kommen auch viele Mettmanner von ganz weit her, um einander wiederzusehen“, weiß Buschmann. In der Spitze werden bis zu 5000 Besucher täglich erwartet.

Organisatorin Marion Buschmann mit dem Veranstaltungsplakat. Foto: Alexandra Rüttgen

Entsprechend groß sind die Sicherheitsvorkehrungen, die sich von Jahr zu Jahr verschärfen. Dem Brandschutz sind Sicherheitsabstände zur bestehenden Bebauung geschuldet, doch auch die Feuerwehr muss im Ernstfall eine Zufahrt für ihre Fahrzeuge haben. „Das wird wirklich immer schwieriger“, sagt Buschmann. Daher habe die Stadt als Veranstalterin des Festes nicht jedem Teilnehmer seinen gewünschten Platz zuweisen können.

Auch die Außengastronomie sei davon betroffen: Am Freitag- und Samstagabend sind Stehtische nur im Außenbereich des Platzes direkt vor den Gaststätten möglich, wobei Tische und Stühle am Samstag bis 16 Uhr aufgestellt sein können. Wenn aber das Musikprogramm auf der Bühne beginnt, müssen diese gegen 16 Uhr abgebaut sein, sagt Buschmann. Am Sonntag könnten die Gastronomen dann frei agieren. „Ich finde, dass das ein guter Deal ist“, sagt Buschmann und hofft auf das Verständnis der Gastronomen: „Wir gucken uns das dieses Jahr noch einmal an“, sagt sie mit Blick auf Gastwirte, die in der Vergangenheit diese Regelung stark zu ihrem Vorteil ausgelegt hätten.

Der Beginn des Festes am Samstag und Sonntag um jeweils 12 Uhr habe sich bewährt. Neu ist eine Sperrzeitverkürzung, so dass das Heimatfest am Freitag- und Samstagabend bis 1 Uhr läuft. So lange darf auch die Musik spielen. Alles andere schade der geselligen Stimmung des Heimatfestes, „auf dem ich in den vergangenen Jahren immer die Spaßbremse sein musste, weil ich schon um 23.30 Uhr herumgelaufen bin und auf die Sperrzeit aufmerksam gemacht habe“, erinnert sich Buschmann. „Das war ein sehr undankbarer Job.“ Auch die Beschwerden von Anwohnern und Besuchern wegen zu lauter Musik sind ihr noch in guter Erinnerung: „Die Lautstärke hat auch etwas mit der Auswahl der Bands zu tun“, sagt sie und hofft, mit den diesjährigen Musikgruppen einen Kompromiss gefunden zu haben. So treten am Samstagabend, 17 bis 18 Uhr, zunächst irische Tänzer mit Live-Musik und ab 20 Uhr die Coverband „Da Capo“ auf, die ihre Wurzeln in Wülfrath hat.

Die Country-Rock-Band „Union Rebels“ soll hingegen am Freitagabend von 20 bis 24 Uhr für Stimmung sorgen – da an diesem Abend traditionsgemäß das jüngere Publikum von 35 Jahren und jünger kommt, soll auch die Musik darauf abgestimmt sein.

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