Aktionstag in Mettmann: Krankenhaus gibt Tipps zur Handhygiene

Aktionstag in Mettmann : Krankenhaus gibt Tipps zur Hygiene

Richtiges Händewaschen verhindert die Verbreitung multiresistenter Keime.

(arue) Zum Tag der Händehygiene informierte das Evangelische Krankenhaus (EVK) Mettmann am Mittwoch Besucher und Patienten. An einem Stand im Foyer verteilten Boris Ulitzka, Hygienefachkraft, und Janina Frings vom Qualitäts- und Risikomanagement Broschüren und klärten in persönlichen Gesprächen auf. „Es kommen sehr viele Patienten auf uns zu und stellen Fragen“, berichtete Janina Frings erfreut von dem lebhaften Interesse ihrer Gesprächspartner.

Das Thema hat zurzeit besonderen Auftrieb durch den Umstand, dass jetzt Patienten in einer Kölner Radiologiepraxis mit einem gefährlichen Bakterium infiziert wurden. „Das ist erschreckend. Bei mir gehen dann natürlich alle Alarmlampen an“, sagt Boris Ulitzka, der seit 2016 Hygienefachmann des Krankenhauses ist. Umso wichtiger sei es, „dass wir gerade auch Besucher und Patienten mit ins Boot holen.“ Denn Besucher des EVK desinfizieren ihre Hände oft erst dann, wenn sie das Krankenhaus wieder verlassen. Der als Krankenhauskeim bezeichnete Erreger werde jedoch meist von außen in das Krankenhaus getragen. Die Händedesinfektion sei daher die wichtigste und zugleich effektivste Methode zur Vermeidung solcher Infektionen „und sollte sowohl beim Verlassen, als auch beim Betreten des Krankenhauses durchgeführt werden“, erläuterte Ulitzka.

(arue)
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