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Ärztestreik betrifft EVK Mettmann nicht

Auswirkungen des bundesweiten Ärztestreiks in Mettmann : Der Betrieb im EVK läuft nach Plan

An Universitätskliniken streiken Ärzte. Das Krankenhaus in Mettmann ist davon nicht betroffen.

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund macht Ernst: Für Dienstag hat sie Ärzte bundesweit zu einem Warnstreik aufgerufen. Das hat Auswirkungen auch auf die Behandlung von Patienten – allerdings in Universitätskliniken. Nicht im Evangelischen Krankenhaus (EVK) Mettmann. „Die vollumfängliche Patientenversorgung inklusive Notfällen und geplanter Maßnahmen findet weiter uneingeschränkt statt“, teilt Pressesprecherin Hanna Lohmann mit.

Das EVK ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Essen-Duisburg. Nur in wenigen Punkten gibt es direkte Kooperationen wie etwa in der Pathologie, sowohl mit Düsseldorf als auch mit Essen. „Unsere Kooperationen sind nicht von dem Streik betroffen. Allerdings kann es sein, dass wir planbare, erforderliche Verlegungen an ein Hochschulklinikum nicht oder nicht zeitnah durchführen können“, führt die Pressesprecherin aus. Dies sei erstens allerdings nur sehr selten erforderlich und da zweitens die Streikdauer überschaubar ist, „nicht beeinträchtigend“. Notfallmäßige Verlegungen können auch in andere Kliniken organisiert werden. Einen Tag lang legten am Dienstag Ärzte ihre Arbeit nieder, die Versorgung der Patienten blieb gewährleistet.

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„Wir konnten bislang keine Auswirkungen auf unser Haus feststellen“, erklärt Hanna Lohmann auf Nachfrage unserer Zeitung. „Auch bei vergleichbaren Streiks in den vergangenen Jahren wurde unser Betrieb nicht durch ein Mehraufkommen von Patienten beeinträchtigt.“ Dazu sind an vielen Stellen die Behandlungsspektren zu unterschiedlich, und die Bettenkapazität in Düsseldorf ist auch mehr als ausreichend hoch, so dass eher eine Umverteilung innerhalb der Stadt Düsseldorf stattfindet. Gäbe es aber Vakanzen, stünde das EVK-Team mit seiner „qualifizierten Bandbreite und Versorgung in allen Fachdisziplinen“ parat.