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31 Bäume weichen für Bauprojekt in Mettmann-Süd

Pläne für Albert-Kemmann-Straße : 31 Bäume weichen für Bauprojekt in Mettmann-Süd

Beim Bauprojekt an der Albert-Kemmann-Straße wurden im Vorfeld die Dimensionierung der geplanten Wohnbebauung mit zwei bis viergeschossigen Gebäuden kritisiert und es wurden Verschattung von Grundstücken sowie Lärm und Abgase befürchtet. Nun werden erste Vorbereitungen zur Erschließung getroffen.

In Mettmann-Süd sollen neue Wohnungen entstehen. Das Plangebiet „Albert-Kemmann-Straße“ liegt südöstlich der Mettmanner Innenstadt und hat eine Größe von etwa 7320 Quadratmetern. Weit interessanter als die Begrenzungen des Areals durch Beethovenstraße, Vogelskamp und Haydnstraße ist, dass dort 73 Mietwohnungen entstehen sollen, 80 Prozent im öffentlich geförderten Wohnungsbau. Vorab wurde die Dimensionierung der geplanten Wohnbebauung mit zwei- bis viergeschossigen Gebäuden kritisiert, „es werden Verschattung von Grundstücken sowie Lärm und Abgase befürchtet“, nun steht die öffentliche Auslegung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Albert-Kemmann-Straße an.

„Nach heutigem Stand müssen etwa 31 Bäume im Plangebiet entfernt werden, um die geplante Wohnbebauung errichten zu können“, erklärt Ferdinand Ortmann, Leiter des städtischen Grünflächenamtes, die entsprechende Amtsvorlage. Und für die entfernten Bäume werden „etwa 40 Ersatzlaubbäume gemäß Baumschutzsatzung gepflanzt“ – die allerdings nicht alle im Planareal untergebracht werden können. „Es wird versucht, möglichst viele Ersatzbäume im Plangebiet zu pflanzen.“ Die restlichen Ersatzbäume werden vom Investor auf nah gelegenen städtischen Liegenschaften gesetzt.

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