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100 Feuerwehrleute aus Mettmann helfen seit Montag in Euskirchen

Hochwasser-Katastrophe : 100 Retter der Kreis-Feuerwehr helfen seit Montag in Euskirchen

Der Einsatz hier forderte die Feuerwehren bereits sehr. Für 100 Retter aber gibt es keine Verschnaufpause. Zusammen mit Feuerwehrleuten aus Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss sind sie nach Euskirchen gefahren, um zu helfen.

Manchem steckt der Dauereinsatz gegen das Hochwasser in der vergangenen Woche noch in den Knochen. Dabei gingen viele Retter und Freiwillige über ihre Grenzen hinaus. Doch für rund 100 Feuerwehrleute aus der Bezirksbereitschaft des Kreises, darunter Helfer aus Mettmann und Erkrath, bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Seit Sonntagabend, 23 Uhr, sind die Feuerwehrleute gemeinsam mit Kollegen aus Düsseldorf und dem Rhein-Kreis Neuss aufgerufen, um im Kreis Euskirchen bei der Bewältigung der Hochwasserschäden zu helfen.

Kreisbrandmeister Torsten Schams hat die Einheiten des Kreises Mettmann zur landesweiten Hilfe in der Feuerwehrbereitschaft 4 der Bezirksregierung Düsseldorf alarmiert. Es blieben knapp fünf Stunden, um die persönliche Ausrüstung für mehrere Tage zu packen und die Fahrzeuge aufzurüsten. Am Montagfrüh um vier Uhr sammelten sich Fahrzeuge und Einsatzkräfte aus dem Kreis Mettmann in der Feuerwehr Ratingen und fuhren von dort aus zum Sammelpunkt an der Messe Düsseldorf. In großer Kolonne ging es dann weiter nach Süden, in Richtung Euskirchen.

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Dort wurde am Montag der Einsatz in einem vom Hochwasser besonders betroffenen Ortsteil vorbereitet. Der Einsatz der Helfer aus dem Kreis Mettmann begann mit einer gründlichen Kontrolle des evakuierten Ortes auf Schadensstellen. Im Unterschied zu den hiesigen Schäden können in Euskirchen auch wichtige Leitungen oder Stromverbindungen durch die Wassermassen zerstört worden sein. Solche Schadensschwerpunkte wurden als erste aufgenommen.

 In den Kellern der Häuser stehe das Wasser bis zu 1,5 Meter hoch, teilten die Feuerwehrleute mit. Aktuell mussten sie ihre Arbeit unterbrechen. Zwei Züge der Bereitschaft werden jetzt in einen anderen Ortsteil verlegt, in dem es noch dramatischer zugeht.

(dne)