Erkrath: 1,4 Millionen Euro fließen ins Stadtsäckel

Erkrath : 1,4 Millionen Euro fließen ins Stadtsäckel

Die Stadtwerke Erkrath haben das Jahr 2005 mit einem Bilanzgewinn von 1,4 Millionen Euro abgeschlossen. Das geht aus dem jetzt vorgelegten Geschäftsbericht hervor. Rund 837 000 Euro des Jahresüberschusses von knapp 2,273 Millionen Euro verbleiben als Rücklage bei den Stadtwerken. Die 1,4 Millionen Euro Gewinn fließen in den städtischen Haushalt. 2004 waren es noch zwei Millionen.

Aus dem Verkauf von Energie und Wasser haben die Stadtwerke 2005 33,2 Millionen Euro eingenommen. Davon entfällt der Löwenanteil auf Strom mit 17,4 Mio. Euro, dahinter folgt Erdgas mit 11,7 Mio. Euro und Wasser mit 4,1 Mio. Euro. Gegenüber dem Jahr 2004 (32,13 Mio. Euro) ist der Erlös aus dem Energie- und Wasserverkauf geringfügig gestiegen. Im Jahresdurchschnitt waren 68 (2004:61) Mitarbeiter bei den Stadtwerken beschäftigt. An Löhnen und Gehältern zahlten die Stadtwerke 2,52 Mio. Euro (2004: 2,3 Mio Euro).

Bäder: Zuwachs von 50 Prozent

Im Bezug auf die Bäder war 2005 ein wichtiges Jahr, heißt es im Geschäftsbericht. Mit dem rund elf Millionen Euro teuren Neanderbad haben die Stadtwerke den Bäderbetrieb in die eigene Hand genommen und so den kommunalen Haushalt entlastet.

Die hohen Besucherzahlen in den ersten Monaten bewiesen, dass die Stadtwerke mit ihrem Konzept kombiniertes Hallen- und Freibad auf dem richtigen Weg seien. Mit der Schließung der Bäder in Alt-Erkrath und Hochdahl ist das neue Bad eröffnet worden. In den ersten drei Monaten 2006 zählten die Stadtwerke 67 000 Badegäste. Damit konnte ein Zuwachs von 50 Prozent erreicht werden.

(RP)
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