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Meerbusch: Weihnachten wird's leuchten

Meerbusch : Weihnachten wird's leuchten

Am 21. November geht in Büderich das Licht an – das Weihnachtslicht. In diesem Jahr wird es ungewohnt glänzen. Erstmals haben die Organisatoren sich für LED-Leuchten entschieden – aus ökologischen und ökonomischen Gründen.

Am 21. November geht in Büderich das Licht an — das Weihnachtslicht. In diesem Jahr wird es ungewohnt glänzen. Erstmals haben die Organisatoren sich für LED-Leuchten entschieden — aus ökologischen und ökonomischen Gründen.

"Rund 30 000 Euro kostet die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr", erläutert Werner Jung, der Vorsitzende der Werbe- und Interessengemeinschaft Büderich (WuI) . Knapp 4000 Lämpchen werden Dorf-, Düsseldorfer Straße und Deutsches Eck erleuchten.

"Kein Baum auf der Dorfstraße bleibt in diesem Jahr ohne Licht", so der Vorsitzende. Seine Sammelaktion sei erfolgreich gewesen. Darüber hinaus haben er und seine Vereinskollegen bis jetzt für 45 Bäume Paten gewonnen — zehn hat allein das Unternehmen Böhler-Uddeholm gespendet. "Es ist einfach schön, wenn die Dorfstraße in der Vorweihnachtszeit beleuchtet ist", findet Böhler-Geschäftsführer Frank Dehorn. Für ihn ist der Weihnachtsmarkt am Schütz-Platz ein klassischer Treffpunkt im Advent.

350 Euro kostet die Patenschaft für einen Baum, die über drei Jahre abgeschlossen wird. "Sie endet automatisch", sagt Thomas Schüttken, stellvertretender WuI-Vorsitzender, der alle notwendigen Genehmigungen eingeholt hat. "Schließlich suchen wir für städtische Bäume Paten, und nicht für unsere eigenen." Wirtschaftsförderin Heike Reiß hat auch gleich ein Signal gesetzt. Sie hat auch eine Patenschaft übernommen. Weitere willkommen. "Wir würden gern noch mindestens zehn Paten begeistern", sagt Jung, damit es für die Mitglieder der WuI nicht so teuer wird.

Hintergrund für die Modernisierung der Weihnachtsketten war die Arbeit der Stadtgärtner. Sie haben die Kronen der Bäume an der Dorfstraße gestutzt. "Deshalb mussten wir die Ketten herausnehmen." Die Mitglieder der WuI haben die Gelegenheit genutzt, die Ketten zu prüfen und zu erneuern. Mit einem Osterather Hersteller von LED-Leuchten haben sie ein Modell entwickelt, das zu weihnachtlichem Glanz passt: Neun LEDs erhellen eine Birne — in einem so genannten warmen Weißton — und das deutlich preiswerter im Verbrauch als die herkömmlichen Glühbirnen.

Diese — 2000 Stück à 15 Watt haben pro Stunde 30 000 Watt verbraucht. 4000 LED à 0,9 Watt verbrauchen knapp 4000 Watt pro Stunde. "Damit könne wir langfristig sparen", sagt Schüttken. Die neuen Ketten, handgedreht von den Mitgliedern der Werbegemeinschaft Büderich, werden die Dorfstraße schmücken. Die Ketten mit den herkömmlichen Birnen hängen an der Düsseldorfer Straße. Ein direkter Vergleich, welche am schönsten scheinen zur Weihnachtszeit, ist in Büderich möglich.

Die Baumpaten werden für ihr Engagement gewürdigt. Die WuI wird ein Plakat herausgeben, auf dem alle Spender aufgelistet sind.

(RP/rl)