1. NRW
  2. Städte
  3. Meerbusch

Hildegundis-Pfarrei: Weihbischof Borsch beendet Visitation in Meerbusch

Hildegundis-Pfarrei : Weihbischof Borsch beendet Visitation in Meerbusch

Weihbischof Karl Borsch hat nach knapp drei Wochen seine Visitation der Pfarrei Hildegundis von Meer beendet. Während seiner Zeit in Meerbusch sprach er mit haupt- und ehrenamtlichen pastoralen Mitarbeitern, er besuchte Kindergärten, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser. Er feierte Gottesdienste mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Rathaus traf er Bürgermeister Dieter Spindler sowie dessen designierte Nachfolgerin Angelika Mielke-Westerlage.

Weihbischof Karl Borsch hat nach knapp drei Wochen seine Visitation der Pfarrei Hildegundis von Meer beendet. Während seiner Zeit in Meerbusch sprach er mit haupt- und ehrenamtlichen pastoralen Mitarbeitern, er besuchte Kindergärten, Schulen, Altenheime und Krankenhäuser. Er feierte Gottesdienste mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Im Rathaus traf er Bürgermeister Dieter Spindler sowie dessen designierte Nachfolgerin Angelika Mielke-Westerlage.

Auch bei der Radwallfahrt durch die Gemeinden war er dabei. "Ich habe mehr Grund zu danken als zu klagen", resümiert der Weihbischof. Das ehrenamtliche Engagement in Meerbusch sei enorm. Haupt- und Ehrenamtliche hätten in den letzten Jahren viel bewegt: Die Fusion von 2010 sei umgesetzt, der Prozess des kirchlichen Immobilienmanagementsabgeschlossen, ein Pastoralkonzept erstellt und die Übergabe der kirchlichen Kindergärten an einen größeren katholischen Trägerverband beschlossen. Ausdrücklich dankte Borsch Pfarrer Norbert Viertel, dem Pastoralteam und dem GdG-Rat für ihre gute und verlässliche Arbeit. Für die Zukunft wünschte er allen Pfarrangehörigen Zuversicht und Mut bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Weihbischof Borsch: "Die Welt soll sehen, dass der Glaube das Leben nicht verdirbt, sondern reich macht und schön".

  • Mehr als ein halbes Jahr durfte
    Tourismus in Meerbusch : Hoteliers richten den Blick nach vorne
  • Etliche Meerbuscher Kinder saßen beim Testspiel
    Fußball in Meerbusch : Freundschaftskick Fortuna gegen TSV Meerbusch vor 500 Zuschauern
  • Am Samstag gedenkt die Gemeinde in
    Kirche in Meerbusch : St. Franziskus trauert um Pater Joseph

In der Lanker St.-Stephanus-Kirche hatte Borsch 17 Jugendliche gefirmt. Nach dem Einzug in die Kirche begann der Gottesdienst mit dem Kurzfilm "Am seidenen Faden" in dem ein in Not geratener Bergsteiger sich nicht überwinden kann Gott zu vertrauen, um sich so aus seiner lebensgefährlichen Lage an der Steilwand zu befreien. In seiner Predigt wies der Weihbischof darauf hin, dass es dieses Gottvertrauen sei, das das Christentum zu etwas Besonderem mache. Man könne auch ein guter Mensch sein, ohne an Gott zu glauben, doch in ihrem Vertrauen in Gott wüssten sich die Gläubigen stets in Gottes sicherer Hand. Wie schwer es ist einander zu vertrauen und welche Bereicherung aus dem gemeinsam gelebten Vertrauen erwachsen kann, erfuhren 19 Firmlinge aus den Rheingemeinden und Ossum-Bösinghoven, die sich mit ihren sechs Katecheten seit der Karwoche auf ihre Firmung vorbereitet hatten. Bei einer viertägigen Fahrt nach Olpe in den Jugendhof des dort ansässigen Pallottinerklosters stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Gemeinsame Gottesdienste, stille Andachten, aber auch Diskussionen über den eigenen Glauben, das individuelle Gottesbild und die Zeitlosigkeit der Zehn Gebote und der Sakramente ermöglichten es den Jugendlichen und Katecheten, sich gemeinsam den häufig schwierigen und von persönlichen Erfahrungen geprägten Themen anzunähern. Ziel der Firmvorbereitung war auch in diesem Jahr, den Teilnehmern die Möglichkeit zu bieten sich auf der Fahrt und weg von zuhause, den täglichen Terminen in Schule und Privatleben, mit sich, ihrem Glauben und ihrem Entschluss sich firmen lassen zu wollen auseinander zu setzen. Nach der Rückkehr aus Olpe begleiteten mehrere Jugendgottesdienste und gemeinsame Treffen den Weg der Firmbewerber bis zur Firmung in Lank. Während dieser Zeit wurden die anstehenden Termine über das Internet, Facebook und andere digitale Medien koordiniert. Und so erinnerte der Weihbischof nicht nur die Jugendlichen am Ende des anderthalbstündigen Gottesdienstes, "online mit Gott zu bleiben", um in der gelebten Gemeinschaft Christi erfüllende Beziehungen miteinander zu erhalten.

(RP)