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Wegen Corona weniger Besucher im Meerbad in Meerbusch

Freizeit in Meerbusch : Einnahmeverluste im Meerbad wegen Corona

Aktuell dürfen nur 40 Personen zur selben Zeit im vorgegebenen Zeitfenster im Meerbad in Büderich schwimmen. Das wirkt sich negativ auf die Besucherzahlen und die Einnahmen aus. Wenigstens die Grundreinigung konnte während des Lockdowns erledigt werden.

(RP/stz) Das Meerbad an der Friedenstraße in Büderich schließt am Donnerstag, 13. August, krankheitsbedingt bereits um 15 Uhr. Zudem fällt am Mittwoch, Donnerstag und Freitag das Vereinsschwimmen aus. Durch die Corona-Schutzverordnung ist der Zugang zum Meerbad nach wie vor begrenzt. Aktuell dürfen nur 40 Personen zeitgleich ins Bad, es gibt keine durchgehenden Öffnungszeiten, sondern Zeitfenster von zwei Stunden. In der anschließenden 45-minütigen Schließung wird das Bad gereinigt.

Das wirkt sich negativ auf die Besucherzahlen und die Einnahmen aus. Während gewöhnlich das Meerbad etwa 10.000 Besucher im Monat hat, sanken bereits im März die Zahlen um mehr als die Hälfte auf 4322. In den Monaten April und Mai war das Schwimmbad komplett geschlossen, damit waren monatliche Einnahmeverluste in Höhe von 30.000 Euro verbunden. Im Juni lag die Zahl der Besucher bei 1439, im Juli bei 2922.

Schwimmschulen können ihre Kurse nicht wie sonst üblich parallel anbieten. Schulen sind seit Corona und in den Sommerferien auch nicht mehr im Meerbad gewesen. Mindernd auf die Einnahmen wirkt sich außerdem die Senkung der Mehrwertsteuer zum 1. Juli auf 16 Prozent aus, was an die Besucher unmittelbar weitergegeben wurde. Teilweise wurden die Eintrittspreise zu Gunsten des Kunden etwas mehr abgerundet, erklärt ein Stadtsprecher. Welche Auswirkungen Corona auf den Finanzplan des Meerbads für das Gesamtjahr haben wird, ist abhängig von der weiteren Pandemieentwicklung. Eine Schließung des Meerbads in den Herbstferien für die jährliche Grundreinigung gibt es in diesem Jahr nicht, da die Grundreinigung bereits während des Lockdowns durchgeführt wurde. Das Hallenbad kann theoretisch während der Herbstferien öffnen.