Meerbusch: Was die Besucher über die Tour sagen

Meerbusch: Was die Besucher über die Tour sagen

"Na toll, zwei Stunden stehen für drei oder vier Minuten", lachte Peter Bojarzin. "Das ist wie Phantasialand", fügte Martina Weiland hinzu. Gelohnt hat sich die Anfahrt aus Langst-Kierst aber auf jeden Fall, denn die beiden fanden das Tour-Erlebnis richtig klasse.

Martina und Helmut Fellmann zeigten sich total begeistert. "Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, dass die Städte sich da reingekniet haben", fand Martina Fellmann. Vor allen Dingen in der ersten Reihe mit dabei sein zu können, sei super gewesen. "Wir sind mit dem Fahrrad aus Krefeld gekommen und fahren damit auch wieder zurück." Da die beiden auch am Niederrheinischen Radwandertag teilgenommen hatten, wollten sie noch ihre Stempel am ADFC-Stand auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz abholen. "Krefeld hatte sich ja auch an der Teilnahme zum Grand Départ beworben. Leider hat das Geld nicht gereicht", so Helmut Fellmann enttäuscht.

Martina Weiland und Peter Bojarzin Foto: nicole Esch

Michael Götz und seine Tochter Sibylle waren extra aus Stuttgart angereist. Seit 60 Jahren ist Michael Radsport-Fan. Er hat die besten Vergleichsmöglichkeiten, denn er schaut sich die Tour auch regelmäßig in Belgien und Frankreich an. "Hier ist eine tolle Stimmung. Es ist friedlich, freundlich und harmonisch. Man hat ein tolles Event daraus gemacht, das dem in Frankreich in nichts nachsteht. Das war die Kosten wert", fand Michael Götz. Für Sibylle war es besonders wichtig, dass sie sich so sicher gefühlt hat. "Wir hatten schon überlegt, ob wir wirklich fahren sollten." Eines fehlte den beiden jedoch. "Es gab zu wenige Toiletten."

Michael Götz und seine Tochter Sibylle Foto: nicole Esch
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Michaela Niclaus, Bernd Schmidt, Klaus Löbert, Friederike Böttger mit Elisa und Sonja Nicolai waren so im Feierfieber, dass sie auch der Regen nach der Durchfahrt nicht von der Niederlöricker Straße vertreiben konnte. "Das war auf jeden Fall eine gute Investition", meinte Bernd Schmidt. "Es wird so wenig Geld für Sport und Kultur ausgegeben, da war das mal richtig toll", so Sonja Nicolai.

(nes)