Meerbusch: Viele Spenden für Konvertergegner

Meerbusch: Viele Spenden für Konvertergegner

Sie investieren nicht nur Zeit, sondern auch Geld in ihren Kampf gegen den Doppel-Konverter Osterath. Am Mittwoch machte die Initiative öffentlich Kassensturz: "Bislang sind insgesamt 5900 Euro an uns gespendet worden", berichtete Karsten Weigmann, Gründungsmitglied der Initiative.

Hauptsächlich seien es Privatpersonen, die das Geld gaben. "Wir haben rund 100 Einzelspender, bei denen wir uns ganz herzlich bedanken wollen." Einige Spender gaben auch 500 Euro und mehr.

Von den 5900 Euro sind aktuell noch 3890 Euro auf dem Konto, allerdings stünden auch noch einige zu bezahlende Rechnungen aus, betonte Weigmann. So habe die Initiative beispielsweise zwischenzeitlich ihren Anwalt mehrfach konsultiert, und auch die für Samstag, 2. März, geplante Menschenkette an dem Konvertergelände werde Kosten verursachen.

Um 15 Uhr sollen sich auf den Feldwegen am Ingerweg die Konvertergegner an den Händen fassen und signalisieren, dass sie den Bau einer Konverteranlage mit bis zu 20 Meter hohen Hallen und einer Grundfläche von 20 000 Quadratmetern ablehnen. "Am Freitag haben wir ein Strategiegespräch bei der Polizei, dann werden wir wissen, wie viele Ordner wir stellen müssen", sagte Astrid Linn von der Initiative.

Sie hofft auf weit mehr als 1000 Protestanten. "Die Feuerwehr unterstützt uns, das freut uns sehr." Die Initiative bittet darum, nicht mit dem Auto zum Feld zu fahren. Die Feldwege werden während der Menschenkette für den Autoverkehr gesperrt.

(mrö)
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