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Verein "Beebob Hilft" aus Meerbusch unterstützt Menschen in Kambodscha

Hilfsprojekt aus Meerbusch : Verein „BeeBob Hilft“ sucht weitere Unterstützer

Der Meerbuscher Josh Feitelson hat das Projekt, das Kinder in Kambodscha unterstützt, initiiert. Die Corona-Pandemie hat es unmöglich gemacht, die Kosten im Kinderdorf zu decken. Josh Feitelson hofft deshalb auf neue Paten- und Mitgliedschaften.

(mgö) Auch im fernen Kambodscha leben die Menschen mit den Folgen von Corona. „Das BeeBob-Team hat versucht, dem Virus zu trotzen“, erzählen der Meerbuscher BeebBob-Gründer Josh Feitelson und Projektleiter Phalla. Anstatt beim geplanten Vereinswochenende haben sie sich regelmäßig über Skype ausgetauscht. „Unsere Gedanken waren bei den Kindern. Sie brauchen jetzt besonders Hilfe.“

Außerdem hat sich gezeigt, dass es dem ehrenamtlichen Team vor Ort in dem Dorf Thalaborivat seit dem Corona-Ausbruch nicht gelungen ist, die Ausgaben für den Unterhalt des Kinderdorfes zu decken. „Deshalb hoffen wir sehr, dass neue Patenschaften für Kinder übernommen werden. Ab 25 Euro pro Monat kann nachhaltig und wirksam die Grundversorgung im Center sichergestellt werden“, setzt Josh Feitelson auf weitere Unterstützung. Eine Mitgliedschaft im Verein „BeeBob Hilft“ ab fünf Euro im Monat ermöglicht ebenfalls eine sicherere Planung. Das Team berichtet auch, was sich in Thalaborivat seit Beginn des Jahres getan hat: „Das Virus hat den Alltag stark verändert.“ Da die Schulen geschlossen sind, bleiben die Kinder im Center und lernen gemeinsam. „Wir sind glücklich, dass sich bisher kein Kind infiziert hat“, so Josh Feitelson. Die eigene Fisch- und Hühnerzucht sowie der Gemüsegarten helfen, gegen die gestiegenen Lebensmittelpreise anzugehen. Die Kinder nutzen die Zeit, um die Gemüsebeete zu erweitern, sagt er. „Sie pflanzen unter anderem Wasserspinat und Tomaten.“ Der Hühnerstall, in dem etwa 50 Hühner leben, wurde renoviert. Und Phalla setzte im Fischteich 400 Baby-Fische aus. „Wenn sie herangewachsen sind, können wir die Versorgung sicherstellen“, freut er sich.

Josh Feitelson aber hat weitere Sorgen: „Die Covid-Zahlen sind nicht beängstigend. Aber mit der Regenzeit ist die Möglichkeit hoch, sich durch einen Mückenstich mit Malaria oder Dengue zu infizieren. Deshalb wird streng darauf geachtet, dass die Kinder unter dem Moskitonetz schlafen und alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.“ Wer sich für eine Patenschaft interessiert, kann sich bei Jana Dannenberg (jana@beebob-hilfe.de) melden. Der Antrag für eine Mitgliedschaft ist unter www.beebebo-hilfe.de abzurufen.