Vandalismus in Meerbusch Säulenkirsche abgehackt: Wieder ein Baum beschädigt

(RP) Nur wenige Tage nachdem Unbekannte eine sieben Meter hohe Eiche auf dem Schulhof der Maria-Montessori-Gesamtschule abgesägt hatten, gibt es nun einen zweiten Fall von „Baum-Vandalismus“ in Büderich.

 Die abgehackte Kirsche

Die abgehackte Kirsche

Foto: Stadt Meerbusch

Diesmal wurde eine junge Säulenkirsche gegenüber dem Kinderspielplatz am Kirchpfad verstümmelt.  Kurios: Die Baumkrone „entsorgte“ der Täter gleich mit, sie ist verschwunden. Wie im ersten Fall wurde offenbar auch diesmal mit einem Beil oder einer Axt auf den Baumstumpf eingeschlagen. Anders als auf dem Gesamtschulhof stand der Baum mitten zwischen Wohnhäusern.

Die Stadtverwaltung Meerbusch wird Anzeige gegen Unbekannt wegen Vandalismus erstatten und erhofft sich auch Zeugenhinweise von Anwohnern oder Passanten. Die Tat war am 31. Oktober morgens von einem Gärtner der städtischen Grünkolonne entdeckt worden.

In dem anderen Fall an der Maria-Montessori-Gesamtschule am Weißenberger Weg war die erst im Frühjahr 2017 gepflanzte Eiche in der Mitte des Schulhofs gefällt worden. Bislang Unbekannte hatten in den Herbstferien den Stamm des sieben Meter hohen Baumes durchgesägt und dann noch mit einer Axt auf den Stumpf eingeschlagen. Besonders bitter: Der Baum gehörte zu einem ganz besonderen Schulprojekt. Die Eiche spielte als Schulhofmittel- und Treffpunkt eine tragende Rolle: Die Baumschule Schubert hatte den Baum gespendet, Landschaftsgärtner des Stadtbauhofs ihn gepflanzt. Nach Plänen der Schüler waren dazu zwei selbst entworfene Bänke um den Baum herum gebaut. Den gefällten Baum will die Baumschule Schubert ersetzen und ihn noch im Herbst pflanzen.

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