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Meerbusch: TuS muss jetzt wieder punkten

Meerbusch : TuS muss jetzt wieder punkten

Nach sechs Spielen in Folge ohne Punktgewinn muss morgen gegen VfL Rhede endlich ein Sieg her

Der TuS Bösinghoven bleibt in der Fußball-Oberliga Niederrhein weiter im Abstiegsstrudel. Nach der neuerlichen 0:2-Niederlage bei Germania Ratingen, war es schon das sechste Spiel in Folge, an deren Ende der TuS mit null Punkten dastand. Da die Tabelle allerdings so eng ist, steht er weiter auf dem 14. Platz und ist nicht weiter abgerutscht. In den verbleibenden fünf Spielen muss er nun genug Punkte einfahren, um die Abstiegszone wieder zu verlassen.

Am morgigen Sonntag folgt das nächste Auswärtsspiel für die Bösinghovener. Der Verein tritt beim VfL Rhede an (Anstoß 15 Uhr). Die Münsterländer sind Tabellensechster und gehören zurzeit wohl zu den stärksten Mannschaften der Liga.

Während der TuS gerade eine Durststrecke mitmachen muss, läuft es für die Rheder sehr gut. Aus den letzten sechs Spielen holte der Vfl vier Siege und verlor nur einmal. Er wird damit als Favorit in die Begegnung mit dem TuS gehen, zumal er auf eigenem Platz immer besonders stark ist. Direkt hinter dem KFC Uerdingen stellt Rhede das heimstärkste Team am Niederrhein.

Zu den größten Pluspunkten Rhedes gehört zudem die Offensivabteilung. Die beiden Stürmer Simon Lechtenberg (17 Tore) und Daniel Giesbers (10 Tore) werden die Abwehr Bösinghovens reichlich fordern. Während die Rheder sich um ihren Angriff keine Sorgen machen müssen, fehlt Bösinghoven weiterhin sein bester Stürmer. Kevin Dauser durfte auch in Ratingen noch nicht wieder ran. Sein Muskelfaserriss soll erst richtig geheilt sein, bevor er wieder auf Torejagd gehen darf. "Wir wollen kein Risiko eingehen. Besser, er hilft uns am Ende, als wenn sich die Verletzung noch verschlimmert", erklärt Martin Stasch. Dennoch ist die Bilanz ohne Dauser für den TuS erschreckend. Seit dem Unentschieden gegen den Wuppertaler SV II, in dem sich der Stürmer verletzte, hat der TuS nicht mehr gewonnen. Mit seiner Kaltschnäuzigkeit und seiner Gefahr bei Freistößen wird er schmerzlich vermisst. "Natürlich fehlt uns vorne ein richtiger Knipser", so Stasch. Ob Dauser in Rhede zumindest auf der Ersatzbank sitzen wird, steht nicht fest. Seine Mannschaftskollegen werden versuchen, mindestens einen Punkt mitzunehmen. Nach der Partie gegen Rhede hören zumindest erst einmal die anstrengenden englischen Wochen auf. Die Mannschaft von Stasch kann das erste Mal seit einem Monat wieder eine Woche durchschnaufen.

(RP)