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Meerbusch: TuS-Damen droht Fehlstart

Meerbusch : TuS-Damen droht Fehlstart

Die Lanker Handballerinnen stehen vor der nächsten anspruchsvollen Aufgabe: Eine Woche nach der 23:31-Klatsche beim starken TV Stromberg empfängt der TuS Treudeutsch am Samstag (19.30 Uhr, Forstenberg) Titelanwärter SG Überruhr, der in der Vorwoche Mitfavorit Fortuna Düsseldorf entzauberte und mit 32:30 besiegte.

Mit einem Sieg bei der Heimpremiere der neuen Saison wollen die Spielerinnen von Trainer Michael Cisik einen Fehlstart verhindern. Denn eine Woche später geht die Reise zur Fortuna, wo eine weitere Niederlage droht. "Zum Start in die Saison haben wir drei knüppelharte Gegner bekommen", sagt Cisik. "Es ist möglich, dass wir nach drei Partien 0:6 Punkte haben werden."

Freilich wollen sich die Lankerinnen nicht wehrlos ergeben. Im Hexenkessel auf dem Forstenberg sind die Blau-Weißen immer für eine Überraschung gut. Dafür müssen sie sich aber steigern. "Wir haben das Stromberg-Spiel per Videoanalyse aufgearbeitet und werden gegen Überruhr wieder unsere Stärken zur Geltung bringen", verspricht der Coach. In Stromberg hatte er das schnelle Umschaltspiel und die für die Treudeutsch-Damen so typische kämpferische Haltung vermisst. "Was mich geärgert hat, war unser großer Respekt vor dem Gegner. Das darf uns nicht noch einmal passieren", sagt Cisik, der in der Trainingswoche viel am Selbstbewusstsein seiner Schützlinge arbeitete.

Auch die Herren des TuS gehen mit der Bürde einer Auftaktniederlage in den zweiten Spieltag. Am Samstag (18 Uhr, Schulzentrum, Bruckhauser Straße, 47929 Grefrath) muss der Verbandsligist zur Turnerschaft Grefrath, die in der Vorwoche mit 16:27 beim TV Jahn Hiesfeld unterlag. Trainer Mario Lenders wird mit nur zwölf Spielern nach Grefrath fahren können, da fünf Akteure ausfallen werden. Schlimm hat es Jan Verholen erwischt, der mit einer Verletzung am Sprunggelenk einige Wochen ausfallen wird. Aus privaten Gründen fehlen zudem Alexander Görtz, Kristian Frangen, Eric Reiners und Hendrik Giesler. Lenders wird die zehn verbliebenen Feldspieler auf die 60 Minuten verteilen müssen. "Das wird an unsere Substanz gehen, schließlich spielen die Grefrather ein sehr laufintensives Spiel mit einer offensiven Deckung", sagt der Trainer.

(RP)