TSV Meerbusch gegen MSV Dusiburg Streit um Ausbildungsgebühr im Fußball

Meerbusch · Der MSV Duisburg verlangt vom TSV eine Ausbildungsentschädigung für drei Nachwuchsspieler und hat sie vorerst sperren lassen. Der TSV wehrt sich dagegen und erwägt juristische Mittel.

Andreas Graef, Vorstand beim TSV Meerbusch, will gegen die Geldforderungen des MSV Duisburg und die Sperrung seiner drei Jugendspieler vorgehen – nötigenfalls mit juristischen Mitteln.

Andreas Graef, Vorstand beim TSV Meerbusch, will gegen die Geldforderungen des MSV Duisburg und die Sperrung seiner drei Jugendspieler vorgehen – nötigenfalls mit juristischen Mitteln.

Foto: RP/Christoph Baumeister

Der TSV Meerbusch und die Eltern eines Nachwuchsfußballers gehen auf Konfrontationskurs mit dem MSV Duisburg. Hintergrund ist der Wechsel von drei Jugendspielern der Zebras im zurückliegenden Sommer zu den Blau-Gelben. Alle drei haben laut eigener Aussage vom MSV klar gesagt bekommen, dass der Verein nicht mehr auf sie setze und sie sich deshalb einen neuen Club suchen sollten. Das Trio kündigte seine Mitgliedschaft und schloss sich im Juli der U16, U17 beziehungsweise U19 des TSV an. „Obwohl die Verantwortlichen allen drei Spielern mitgeteilt hatten, dass sie keine sportliche Zukunft beim MSV hätten, haben sie von uns eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 400 Euro pro Person verlangt“, berichtet TSV-Meerbusch-Vorstandsmitglied Andreas Graef.