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Meerbusch: Südlicher A 57-Ausbau verzögert sich

Meerbusch : Südlicher A 57-Ausbau verzögert sich

Der Terminplan für den Ausbau der Autobahn A57 südlich von Meerbusch stockt. Zwei Probleme haben den Zeitplan für die Arbeiten zwischen den Kreuzen Kaarst und Neuss-West durcheinandergebracht.

Um trotzdem die Chance zu wahren, den Gesamtfertigstellungstermin März 2014 halten zu können, hat der Landesbetrieb NRW neue Schwerpunkte gesetzt und südlich der Anschlussstelle Holzbüttgen so viel Personal und Gerät konzentriert wie auf keinem Streckenabschnitt vorher. "Ich habe keine Wahl", betont Josef de Mülder, der Projektleiter Ausbau des Landesbetriebs. Doch diese Strategie hat einen Haken: Die Abfahrt Büttgen in Fahrtrichtung Köln, die eigentlich heute wieder geöffnet werden sollte, bleibt gesperrt. Neuer Termin: 30. Juli.

Foto: Jazyk, Hans

Hintergrund: Der Unterbau der Autobahn ist dort marode und muss grundlegender saniert werden als geplant. "Altlast" Nummer eins. Die andere betrifft das dortige Brückenbauwerk, wo man bei der Sanierung auf alte Fundamente und andere Baureste stieß. Der unvorhergesehene Fund verzögert die Fertigstellung um zwei Monate. Dort bis zum Jahresende fertig zu werden, diese Hoffnung hat de Mülder aufgegeben und andere Schwerpunkte gesetzt. Denn Dreh- und Angelpunkt der ganzen Planung sind die Tage ab Mitte März, an denen die Bahn die Strecke Neuss-Gladbach sperrt, damit die Autobahnbrücke darüber abgerissen und breiter neu gebaut werden kann. Diese Sperrung musste schon vor drei Jahren beantragt werden. Der Termin ist fix — und der Autoverkehr muss dann schon auf den Spuren rollen können, die derzeit ausgebaut werden. Der regelmäßige Stau auf der A57 südlich von Meerbusch wird noch einige Monate lang anhalten.

(nau/ape/ila)