Sturmtief "Eberhard": So hat der Sturm in Meerbusch getobt

Tief „Eberhard“ : Sturm fällt alte Trauerweide am Rathaus

Tief „Eberhard“ hat in der Stadt getobt. Für die Feuerwehr ging die Arbeit am Montagmorgen weiter.

(RP) Sie diente als Kulisse für Hochzeitsfotos und als Schattenspender für sommerliche Rathausfeste. Jetzt hat Sturmtief „Eberhard“ die alte Trauerweide im Rathausgarten an der Dorfstraße in Büderich gefällt. „Der Baum wurde halb entwurzelt und ist dann beim Aufschlag gebrochen. Da war nichts mehr zu retten“, sagt Stadtsprecher Michael Gorgs. Der Baum stürzte zwar in Richtung des gerade in der Kernsanierung steckenden Rathauses, Beschädigungen am Gebäude aber gab es keine.

Der komplette Wurzelballen wurde aus dem Erdreich gerissen. Foto: Stadt Meerbusch

Gärtner des Stadtbauhofes zerlegten den gefallenen Baumriesen am Montagmorgen. Dem Gewittersturm „Ela“ hatte die alte Trauerweide im Juni 2014 noch standgehalten. Nur die Spitze hatte eine Sturmböe herausgebrochen, danach hatte sich der Baum gut wieder erholt. Nach der Rathaussanierung soll nun wieder ein Nachfolger gepflanzt werden.

An städtischen Gebäuden oder in Grünanlagen und auf Friedhöfen hat „Eberhard“ sonst keine größeren Schäden angerichtet. Für die Feuerwehr Meerbusch ging es nach einem anstrengenden Sonntag mit mehr als 20 Einsätzen aber am Montag weiter: Um 5.27 Uhr wurden die Helfer zum nächsten Sturmeinsatz gerufen. In Osterath an der Viehgasse war ein Bauzaun auf die Bahnstrecke geschleudert worden. „Der Einsatz selbst war nach wenigen Minuten geschafft. Das waren kleinere Nachwehen nach dem großen Sturm“, so Sprecher Frank Mohr. Was allerdings länger dauerte: Die Bahnstrecke musste während des Einsatzes kurzzeitig gesperrt werden. Und bis das organisiert war, vergingen rund 50 Minuten.

Mehr von RP ONLINE