Unfall in Meerbusch: Stauende übersehen: Unfall mit fünf Autos auf der A57

Unfall in Meerbusch: Stauende übersehen: Unfall mit fünf Autos auf der A57

Auf der A57 hat ein Verkehrsunfall gestern im Feierabendverkehr für Stau gesorgt. In Fahrtrichtung Krefeld zwischen Bovert und dem Autobahnkreuz Meerbusch hatte ein Autofahrer nach ersten Erkenntnissen ein Stauende übersehen.

Dadurch kam es zu einer Karambolage mit fünf beteiligten Autos, meldet die Feuerwehr Meerbusch. Der Notruf ging bei der Feuerwehr um 17.10 Uhr ein.

Vor Ort versuchten sich die Einsatzkräfte einen Überblick über die Lage zu verschaffen. „Bei einem Trümmerfeld mit fünf Autos war das erstmal nicht so übersichtlich“, sagt Feuerwehrsprecher Frank Mohr. Verletzt wurde aber laut Feuerwehr niemand. Es handelte sich um einen reinen Sachschaden.

Auf der Autobahn war Diesel oder Benzin ausgelaufen. Die Einsatzkräfte streuten Bindemittel auf den Asphalt.

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Die Hitze stellte die Feuerwehr bei diesem Einsatz vor eine besonders Herausforderung, denn bei den hohen Temperaturen war auch das Thema Brandschutz besonders wichtig. „Es waren gut 30 Grad, auf dem Asphalt wahrscheinlich noch heißer, daher stand eine Person die ganze Zeit mit einem Strahlrohr bereit, für den Fall, dass doch irgendwo Feuer ausbricht“, so Mohr.

Die Einsatzstelle wurde außerdem abgesichert, die Fahrbahn Richtung Krefeld vorübergehend gesperrt. Der Verkehr musste über die Parallelfahrbahn Richtung Düsseldorf und Mönchengladbach abfließen. Weil sich der Unfall genau im Feierabendverkehr ereignete, kam es zu langen Staus.

Abschließend reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn und kehrte defekte Teile zur Seite. Die beteiligten Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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