Austausch: Stipendiatin Julia geht zur Highschool

Austausch: Stipendiatin Julia geht zur Highschool

In der Schulzeit ein Jahr ins Ausland gehen - davon träumen viele Schüler. Besonders die USA sind als Ziel für das Austauschjahr beliebt. Für Julia Philipp wird dieser Traum Wirklichkeit, denn der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling hatte jetzt gute Neuigkeiten für die Meerbuscher Schülerin: Sie hat sich für das USA-Stipendium des Deutschen Bundestages qualifiziert.

In der Schulzeit ein Jahr ins Ausland gehen - davon träumen viele Schüler. Besonders die USA sind als Ziel für das Austauschjahr beliebt. Für Julia Philipp wird dieser Traum Wirklichkeit, denn der CDU-Bundestagsabgeordnete Ansgar Heveling hatte jetzt gute Neuigkeiten für die Meerbuscher Schülerin: Sie hat sich für das USA-Stipendium des Deutschen Bundestages qualifiziert.

Statt in Meerbusch wird sie das Schuljahr 2018/2019 also an einer amerikanischen Highschool verbringen, viel Englisch sprechen und dabei den "American way of life" in einer bisher fremden Gastfamilie kennenlernen.

Über das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) kann jeder Bundestagsabgeordnete jährlich einem Jugendlichen aus seinem Wahlkreis ein solches Stipendium vermitteln. Das PPP gibt es seit 1983, es ist ein gemeinsames Programm des Bundestages und des US-Congress, das unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten Wolfgang Schäuble steht.

Das Stipendium umfasst die Reise- und Programmkosten sowie die notwendigen Versicherungskosten. Die Stipendiaten werden von Austauschorganisationen betreut, die seit vielen Jahren mit dem Deutschen Bundestag zusammenarbeiten.

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Nicht nur Schüler, auch junge Berufstätige haben so die Möglichkeit, mit dem Stipendium ein Austauschjahr in den USA zu verbringen. Zeitgleich sind junge US-Amerikaner zu einem Austauschjahr zu Gast in Deutschland, werden von Bundestagsabgeordneten mit zu politischen Veranstaltungen genommen und betreut.

Ansgar Heveling, der Julia Philipp aus mehreren als besonders geeignet vorgeschlagenen Bewerbern ausgewählt hat, unterstrich: "Julia Philipp bringt alle Voraussetzungen für ein solches Austauschjahr im Übermaß mit und wird eine hervorragende Junior-Botschafterin unseres Landes sein."

Mitte August ist es soweit - dann beginnt Julia Philipps Austauschjahr. Wohin es genau gehen wird, weiß die Schülerin noch nicht. Am liebsten verbrächte sie es in einer der wärmeren Gegenden der USA. Kalifornische Sonne wäre in der Tat eine attraktive Alternative zum rheinischen Nieselwetter.

Bald wird Julia Philipp von der zuständigen Austauschorganisation erfahren, in welchem Bundesstaat sie zur Schule gehen wird. Doch egal, ob die Schülerin am Ende in Kalifornien oder Florida, in North Dakota oder in Arizona landet - ganz anders als in Meerbusch wird ihr Leben dort auf jeden Fall aussehen.

(RP)