Meerbuscher Sternekoch Gast in Talkshow

Meerbuscher Sternekoch zu Gast im TV : Talkgast Anthony plaudert über Meerbusch

Anthony Sarpong kocht auf Sterne-Niveau in Meerbusch, wird aber auch kulinarischer Direktor im Grandhotel Petersberg. Darüber sprach er in einer WDR-Talkshow.

Den Namen „Meerbusch“ hat Anthony Sarpong mal wieder in die Welt – zumindest die des dritten Fernsehprogramms  – gebracht: Der Sternekoch war am Freitagabend zu Gast in der Talksendung „Kölner Treff“, die in der Sommerzeit von Micky Beisenherz und Susan Link als Vertretung für Bettina Böttinger moderiert wird.

Dabei wurde dann nicht nur über das „Anthonys“ in Meerbusch-Büderich gesprochen, sondern auch über das neue Engagement des Spitzenkochs als kulinarischer Direktor im geschichtsträchtigen Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg.

Beisenherz und Sarpong plauderten zudem über eine Promi-Veranstaltung am Wolfgangsee, bei der Anthony gerade gekocht hatte, aber nach eigenen Angaben gar nicht gemerkt hat, welche berühmten Stars dort waren. „Ich war so in meine Arbeit vertieft.“ Außerdem gehören Promis ja zum Alltag des Wahl-Meerbuschers, denn die gehen bei ihm im Restaurant sowieso ein und aus.

Wie immer lobte Sarpong vor allem sein Team. Er habe eine tolle Crew mit 27 Mitarbeitern aus 14 Nationen, die für den Petersberg auch ein neuartiges „New Dining Konzept“ entwickelt hätten. „Wir kochen neue Gerichte aus alten Produkten, die aus der ganzen Welt stammen.“ Anthony, der für die Talkrunde in Köln eine Gazpacho mit geräucherter Paprika  zubereitet hatte, bekam noch weitere Empfehlungen für seine Speisekarte. Ex-WDR-Intendant Fritz  Pleitgen empfahl ihm zum Beispiel eine russisch-ukrainische Gurkensuppe.

Sarpong selbst gab zu, ein „Reismonster“ zu sein, also am liebsten selbst Reis zu essen.  Er erzählte auch, wie es war, den ersten Michelin-Stern erhalten zu haben. Davon sei er sehr überrascht gewesen. Er habe sich entschieden, diesen Stern an seine Gäste zurückzugeben, „an alle Meerbuscher“.

Ob er nun nach Bonn oder ins Siebengebirge ziehen wolle, fragte ihn Pleitgen. Sarpong verneinte: „Ich bin in Meerbusch ganz zufrieden und bleibe dort auch wohnen.“

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