Meerbuscher Kaffeerösterei Samyju startet durch

Gastronomie : Duft der Kaffeerösterei Samyju lockt die Genießer

Die Kaffeerösterei Samyju in Büderich hat bereits kurz nach ihrem Start viele Fans.

Zwei Monate nach dem Start ihrer Kaffeerösterei Samyju in Büderich sind die Gründer Justina Rokita, Sammy Issa und Alfred Liere sehr zufrieden. „Das läuft hier zu unserem Glück über Mundpropaganda“, sagen sie. Nicht nur die Meerbuscher und Zaungäste aus Düsseldorf finden Gefallen am Röst-Erlebnis in dem Café mit lauschiger Terrasse. Auch die unmittelbare Nachbarschaft zum Hotel-Restaurant Gut Dyckhof erweist sich als günstig, weil so mancher Gast neugierig dem Duft nach frischem Kaffee folgt und sich gern ein Päckchen als Souvenir mitnimmt.

Kein Wunder also, dass die eigens für den Standort entwickelte Mischung „Meerbusch Gold“ mit den Aromen von Kiwi, Feige und Trauben bereits ein Renner ist. Allen Sorten liegt bei jeder Tasse und jeder Packung eine Visitenkarte bei, die Herkunftsland, Anbaugebiete, Geschmack, Rösttiefe und Säure ausweist.

Der Ruf von Samyju verbreitet sich offenbar schnell. Namhafte Firmen und Gastronomen lassen sich bereits von Samyju mit Kaffee beliefern. „Gerade war sogar das Fernsehen da“, berichtet Justina Rokita. Der Sender n-tv drehte am Dienstag einen Beitrag zur Kaffeeherstellung, ein Ausstrahlungstermin ist noch nicht bekannt.

Lieblingsthema der Marketing-Expertin ist Nachhaltigkeit. Darum freut sie sich auch, dass nach langer Suche eine derart idyllische Lage gefunden wurde. „Kaffee und Natur, das passt“, sagt sie. „Hier können wir unbehelligt rösten und die Aromen in die Luft pusten. In der Stadt wäre das gar nicht möglich.“ Ihr Lebensgefährte Sammy Issa, zuvor Wirtschafts-Ingenieur in der Kaffeeindustrie, hatte die Idee zu der Rösterei. Gemeinsam feilten sie am Konzept, kündigten ihre Jobs und begannen ihre Reise ins Abenteuer. Alfred Liere kam von Edeka Zurheide in Reisholz dazu. „Ich kannte Meerbusch vorher nicht, aber jetzt will ich unbedingt hierher ziehen“, sagt der Kaffee-Experte aus Guatemala.

Skeptisch war das Trio anfangs nur, weil die Rösterei etwas abgelegen ist. Die Bedenken haben sich zerstreut. Die interessierte Kundschaft findet zum Dyckhof. Das Sonntags-Frühstück mit der Eigenkreation Banana Bread Bowl kommt gut an. Radfahrer legen hier gern eine Pause ein und stärken sich mit saftigem Bananenbrot. Und gefeiert wird auch gern in dem stimmungsvollen Ambiente. „Der Winter könnte allerdings eine Herausforderung werden“, vermutet Sammy Issa,. Deshalb schmiedet der Neu-Gastronom mit ägyptisch-brasilianischen Wurzeln schon Pläne, um die Meerbuscher für die kalte Jahreszeit im Samyju zu erwärmen. Regina Goldlücke

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