24-Stunden-Rennen: Meerbuscher auf dem Nürburgring

24-Stunden-Rennen: Meerbuscher auf dem Nürburgring

Mit Ralf Oehme, Uwe Stein, Uwe Legermann und Daniel Jolk sind am Wochenende gleich vier Meerbuscher beim Rennsportklassiker auf dem Nürburgring gestartet.

Mit Ralf Oehme, Uwe Stein, Uwe Legermann und Daniel Jolk sind am Wochenende gleich vier Meerbuscher beim Rennsportklassiker auf dem Nürburgring gestartet.

Alle vier erreichten nach der 24-Stunden-Hatz das Ziel. Oehme auf einem Porsche 991 GT3 Cup als 30er von insgesamt etwa 150 Rennboliden, Legermann auf einem BMW 325i in der Produktionswagen-Klasse als 74er, Jolk auf gleichem Fahrzeug als 89er und Stein auf einem Opel Astra Cup als 92.

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Das berühmte Rennen, bei dem mehr als 200.000 Zuschauer für eine einmalige Atmosphäre neben der Strecke sorgten, bot allen Beteiligten spektakulären Rennsport mit heißen Zweikämpfen und den bekannten Eifeler Wetterkapriolen. Leidtragender war unter anderem Uwe Stein. "Bevor es vom Grand-Prix-Kurs auf die berüchtigte Nordschleife ging, prallte mir ein Konkurent is Auto. Also, ab in die Box und Schnellreparatur. Das hat uns eine halbe Stunde gekostet. Ich und meine drei Teamkollegen sind umso glücklicher, dass wir nach so einem Zwischenfall am Ende die Zielflagge gesehen haben." Ralf Oehme spulte mit seinen Teamkollegen bis auf einen Zwischenfall zu Beginn ein "knitterfreies" Rennen ab.

Besonders glücklich ist Zahnarzt Daniel Jolk. Erst vier Wochen vor dem Klassiker die erforderliche Rennlizenz "Nordschleifen-Permit A" erworben, gewann er mit seinen Mitstreitern die Klasse SP4. "Ich kann es immer noch nicht glauben. Erster Start und dann gleich so ein Resultat. In Rennkreisen wird jemand wie ich jetzt ,Lucky Bastard' gerufen. Damit kann ich sehr gut leben", sagt der zweifache Familienvater. Uwe Legermann, der ebenso wie sein Renn-Kollege Stein weit mehr als hundert Einsätze in verschiedenen Rennserien auf der Nürburgring-Nordschleife absolviert hat, ergänzt: "Das ist schon erstaunlich, wie viel Qualität unser kleines Städtchen Meerbusch in Sachen Rennsport zu bieten hat. Denn dieses Jahr war mit heftigem Gewitter in der Nacht, kurzer Rennunterbrechung am frühen Sonntag und vielen Unfällen auf der Strecke mal wieder richtig anspruchsvoll." Gewonnen hat das Rennen das Team Manthey-Racing auf einem Porsche 911 GT3 R.

(RP)
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