Fürs Tennisteam in Meerbusch gab es Nudeln

Tennisteam zu Besuch beim Italiener in Büderich : Nudeln fürs Tennis-Team

Spieler, Schiedsrichter und Organisatoren der "Tennis Open" wurden an drei Abenden in der Büdericher Trattoria "Luca" verköstigt. Wirt Francesco Giunta ist Sponsor des ATP-Turniers und hat oft Sportler zu Gast.

Mit Fußball-Prominenz kennt Francesco Giunta sich bestens aus. In seinem Büdericher Restaurant "Luca" kehren regelmäßig Bundesliga-Spieler aus Mönchengladbach ein. Einmal speiste sogar Jogi Löw in der beliebten Trattoria. Den Bundestrainer hatte Michael Ballack im Schlepptau, als er einst in Meererbusch wohnte. Die Brüder Kevin-Prince und Jerome Boateng brachten ihre gesamte Familie und auch ihre Partnerinnen mit. "Wunderschöne Menschen, ich fragte, ob sie Models seien", erzählt der Gastronomen. "Nein, wir sind die Boatengs", antworteten sie.

In der vergangenen Woche verlagerte sich im "Luca" der Fokus vom Fußball- auf den Tennissport. Anlässlich des ATP-Turniers bewirtete Francesco Giunta an drei Abenden hintereinander Spieler, Organisatoren und Schiedsrichter. Eingefädelt hatte das Marc Raffel, Veranstalter und Turnierdirektor der "Tennis Open". Wie kam er auf das italienische Lokal? "Ich konnte den Gastronomen im vorigen Jahr als Sponsor gewinnen", erzählt er. "Er hat sich gleich bereit erklärt, größere Gruppen aus unserer Tennis-Community einzuladen. Das nenne ich eine intelligente Form der Kooperation."

Alle Teilnehmer der Tafelrunden seien begeistert gewesen von der tollen Atmosphäre und der guten Kulinarik. Er selber ginge hin und wieder zum Essen ins "Luca", berichtet Marc Raffel. Am liebsten mag er Penne mit Filetspitzen. Sehr zufrieden zeigt sich auch Francesco Giunta und spricht von einer "Win-Win-Situation." Sein neuer Chefkoch Maurizio di Paola aus Palermo verwöhnte die Tennis-Gäste mit allem, was die Küche hergab und bekam dafür viel Lob. "Ich bin so froh, dass ich ihn vor drei Monaten nach Büderich locken konnte", sagt Francesco Giunta, der ebenfalls aus Sizilien stammt. Ginge es nach ihm, wünscht er sich 2020 eine erneute Zusammenarbeit rund um das Turnier. Er hat selber 20 Jahre lang Tennis gespielt und fühlt sich dem Sport verbunden. "Vielleicht hätte ich dann die Chance, mir endlich mal ein Match am Eisenbrand anzuschauen", hofft er. "Dafür blieb diesmal leider keine Zeit."

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