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Meerbusch: Stadt zahlt 65 000 Euro für Reparatur von Straßenschäden

Meerbusch : Stadt zahlt 65 000 Euro für Reparatur von Straßenschäden

Der Bauhof kam mit der Ausbesserung nicht hinterher. Daher musste die Stadt ein Unternehmen mit der Reparatur beauftragen

Der Winter 2012/2013 war nicht nur gefühlt länger und härter als sonst. Dass er tatsächlich hartnäckiger war als gewohnt, zeigt sich auch bei den Straßenschäden auf Meerbuscher Stadtgebiet. "Im ersten Quartal 2013, also bis zum 1. April, gab es eine Zunahme der Schäden an Straßen von 56 Prozent", sagt Wolfgang Trapp, Leiter des Fachbereichs Straßen und Kanäle. Das bedeute, dass sich die Meerbuscher Straßen in deutlich schlechterem Zustand befinden, als sonst nach dem Winter. Das Übermaß zwang die Stadt sogar, ein Drittunternehmen zu beauftragen, das die Schäden zügig repariert. "65 000 Euro mussten wir dafür ausgeben", sagt Trapp.

Normalerweise kümmert sich der städtische Bauhof um Schlaglöcher & Co., ein Drittunternehmen zu beauftragen, war bislang noch nicht nötig gewesen. "Aber gewisse Schäden müssen wegen der Verkehrssicherheit, die gewährleistet sein muss, sofort repariert werden und das konnte der Bauhof alleine diesmal nicht leisten", erklärt der Fachbereichsleiter. Gerade bei dicht befahrenen Straßen sei eine schnelle Reparatur wichtig.

75 Tonnen Material hat das beauftragte Unternehmen eingearbeitet, um vor allem Schlaglöcher in den Straßen zu schließen. Die zahlreichen Flicken auf dem Asphalt zeugen von diesen Arbeiten. Besonders betroffen von Schlaglöchern sind alte, rissige Straßen. "Das ist logisch: Wenn Straßen kaputt sind, dringt Wasser ein, bei Frost friert es und das bricht den Boden auf", sagt Trapp. Gerade durch häufigen Wechsel von Frost und Tauwetter kommen solche Schäden häufig auf den Straßen vor.

Regelmäßig kümmern sich Mitarbeiter des Bauhofes und des Drittunternehmens um die Ausbesserungsarbeiten auf Meerbuschs Straßen, so beispielsweise kürzlich auf der Büdericher Allee, wo Schlaglöcher beseitigt wurden. "Etwas mehr als 50 Prozent sind aktuell erledigt", sagt Trapp und ist froh, dass die Zeit des Frosts nun erst einmal vorbei zu sein scheint.

(RP/rl)