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Meerbusch: TV Osterath verliert erneut knapp

Meerbusch : TV Osterath verliert erneut knapp

Auch in seinem zweiten Saisonspiel musste der TV Osterath eine ganz unglückliche Niederlage hinnehmen. Nach dem 4:5 zum Auftakt in Dorsten verlor der Aufsteiger gestern mit demselben Ergebnis beim Kölner HTC BW.

"Wir haben uns zum zweiten Mal teuer verkauft. Doch dafür können wir uns nichts kaufen. In der Tabelle stehen wir nach wie vor mit null Punkten da", ärgerte sich Trainer Luis Elias.

Erneut stand es 3:3 nach den Einzeln, so dass die Entscheidung in den Doppeln fallen musste. Der TVO stellte taktisch auf und opferte das erste Doppel, das Patrick Elias/Gerrit Lotz klar mit 4:6, 0:6 gegen Alexandre Renard/Jacek Szygowski verloren. Ebenso deutlich mit 6:2, 6:2 gewannen aber Darian King/Simon Unger ihr Match gegen Nikola Mektic/Alexander Caspari.

Nun waren alle Augen auf das dritte Doppel zwischen Dirk Groth/Pascal Müller und dem Kölner Duo Max Zerhusen/Rene Hirschfeld gerichtet. Nach einem 6:1 und 4:6 hatten die Gastgeber im Champions-Tie-Break die besseren Nerven und entschieden diesen mit 10:5 für sich. "Pascal hat das erste Mal in der Regionalliga gespielt. Der Druck für ihn war einfach zu groß", sagte Elias.

Viel mehr als mit diesem Resultat haderte der Coach mit der Niederlage von Groth im Einzel. Der Osterather lieferte gegen Szygowski ein überragendes Spiel ab, vergab aber beim Stand von 6:4, 3:6 und 9:7 zwei Matchbälle und verlor mit 9:11. "Wenn wir mit 4:2 in die Doppel gegangen wären, hätten wir unseren ersten Sieg geholt", ist Elias überzeugt. So aber hatte es in den Einzeln 'nur' zu drei Siegen gereicht. King bezwang den in der Weltrangliste um rund 200 Positionen besser postierten Kroaten Nikola Mektic mit 6:4, 6:0.

Zudem gewannen Gerrit Lotz (6:1, 6:2 gegen Zerhusen) und Unger (6:2, 6:1 gegen Ramon Weil). Dagegen verließen Patrick Elias (6:1, 5:7 gegen Renard) und Pascal Müller (0:6, 6:7 gegen Caspari) den Platz als Verlierer. "Zweimal die Chance zu haben, zu gewinnen - und beide Male 4:5 zu verlieren, ist einfach bitter", resümierte Elias.

(cba)