Meerbusch: TSV trifft auf den Angstgegner

Fußball : TSV trifft auf den Angstgegner

Die Oberliga-Kicker wollen gegen die SpVg Schonnebeck Wiedergutmachung betreiben. Der FC Büderich und der SSV Strümp stehen in der Bezirksliga vor wichtigen Aufgaben gegen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes stehen am Wochenende die Bezirksliga-Partien mit Meerbuscher Beteiligung. Die Fußballer des FC Büderich fahren zum Tabellennachbarn SG Unterrath, und die des SSV Strümp haben es mit dem punktgleichen FC Dülken zu tun. Eine weitere Niederlage würde die Lage für Meerbuschs Kickern weiter verschärfen. In der Oberliga hat der TSV Meerbusch am letzten Spieltag des Jahres SpVg Schonnebeck zu Gast. Es ist die Partie des Fünften gegen den Siebten.

Der TSV trifft bereits am Samstag (17 Uhr, Nierster Straße) auf seinen Angstgegner, gegen den er in der Vergangenheit immer schlecht ausgesehen hat. „Wir haben gegen Schonnebeck was gut zu machen“, sagt Teammanager Horst Riege, der sich noch gut an die Auseinandersetzungen vor zwei Jahren erinnern kann: In der Abstiegssaison unterlag der TSV dem Vizemeister in Schonnebeck mit 0:2 und spielte auf eigenem Platz nach 0:2-Rückstand noch 2:2. „Diesmal wollen wir das besser machen und uns mit einem Sieg in die Winterpause verabschieden“, sagt er.

Schonnebeck ist aktueller Siebter, hat vier Punkte weniger auf dem Konto als der TSV und war zuletzt nicht sehr erfolgreich: Nur eines der jüngsten fünf Spiele hat die SpVg gewonnen, zuletzt gegen 1. FC Kleve (1:2) und die SSVg Velbert (1:3) verloren.

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Der Gastgeber belegt aktuell den fünften Rang, hat sechs Punkte Rückstand auf Platz zwei und sechs Punkte Vorsprung auf den zehnten Rang. Die Schützlinge von Trainer Toni Molina sind seit drei Spielen ungeschlagen (2:0 gegen SSVg Velbert, 3:1 gegen TV Jahn Hiesfeld und 2:2 gegen den 1. FC Monheim.

„Wir haben uns nach einem starken Start in die Saison den fünften Platz verdient, das haben uns eine ganze Reihe unserer Gegner bestätigt“, sagt Riege. „Trotzdem gucken wir weiterhin nach unten. Ziel sind wie zu Saisonbeginn 40 Punkte, um den Klassenerhalt sicher zu haben. Danach schauen wir, was noch möglich ist.“ Zehn Zähler fehlen den Blau-Gelben also nur noch.

Der FC Büderich will am Sonntag (15.30 Uhr, Fritz-Rennefeld-Weg) im Spiel bei der SG Unterrath endlich wieder einen Erfolg feiern. Nach zuletzt sechs sieglosen Partien mit nur einem Zähler ist die Abstiegszone bedenklich nahe gekommen. Die Elf von Trainer Dirk Schneider hat nur noch drei Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Verlieren ist laut Schneider im Spiel des Zwölften gegen den Tabellen-13. deshalb streng verboten. „In Unterrath wird kein Schönheitspreis vergeben. Es wird vermutlich kein schönes Spiel. Denn wichtig sind nur die Punkte“, sagt Schneider. „Wenn wir den Sieg im Sack haben, können wir etwas ruhiger in die Winterpause gehen.“ Schneider kann in Unterrath wieder Christian Grummert aufbieten, der zuletzt wegen einer Fußprellung ausgefallen war.

Bedrohlich ist die Situation für den SSV Strümp, der  vor dem Spiel beim Dülkener FC (Sonntag, 14.15 Uhr) den 15. Platz belegt, der am Saisonende in die Relegation führt. Mit einem Sieg auf dem Aschenplatz beim punktgleichen FCD können die Strümper die Dülkener überflügeln. „Wir haben es in der eigenen Hand. Mit einem Sieg müssten wir nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern“, sagt Stefan Poetters. Der Trainer fordert von seinen Spielern maximale Bereitschaft. „Wir müssen wollen, wollen, wollen. Es geht nur über den Willen“, so der Trainer. Zuletzt hatte seine Mannschaft eine enttäuschende 1:3-Niederlage auf eigenem Platz gegen Meerfeld kassiert. Da war sie allerdings ersatzgeschwächt, drei der vier Verteidiger hatten gefehlt. Nun kommen einige Akteure zurück, Fragezeichen stehen allerdings noch hinter dem Einsatz von Tobias Wimmers, Daniel Beckers und Frederic Klausner.

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