Lanks Handballer feiern Heimpremiere

Handball : Lanks Handballer feiern Heimpremiere

Die Herren und Damen des TuS Treudeutsch treffen am Samstag auf den SC Kapellen und Fortuna Köln.

Lanks Handball-Fans freuen sich auf den Doppelpack mit den Partien der Herren- und Damen-Mannschaft. Die Herren treffen in der Forstenberg-Sporthalle ab 19 Uhr in der Verbandsliga auf den SC Kapellen, die Damen messen sich bereits ab 17.15 Uhr in der Regionalliga mit dem SC Fortuna Köln. Für beide Mannschaften ist es der erste Auftritt in dieser Saison vor heimischer Kulisse.

Für die Herren um Trainer Achim Schneiders geht es darum, den 24:21-Erfolg aus der Vorwoche beim VfL Rhede zu vergolden. In der vergangenen Saison haben die Lanker drei Punkte gegen den Vorjahres-Dritten geholt, der erneut zu den Favoriten zählt. „Dafür können wir uns jetzt leider nichts mehr kaufen, denn wir beginnen wieder bei Null“, sagt Schneiders, der von einem „Knallerauftakt“ spricht. Denn eine Woche nach der Partie gegen den Dritten ist Vize-Meister Geistenbeck zu Gast in Lank. „In den beiden Spielen wollen wir unsere gute Leistung aus dem Rhede-Spiel wiederholen“, sagt Schneiders, der auf die Heimstärke und das lautstarke Publikum setzt. Kapellen ist wie Lank mit einem Sieg in die Saison gestartet (31:29 gegen Lürrip). Seine Premiere wird in der Partie gegen Kapellen Abwehrmann Frederik Groth feiern, der wegen einer Schulterverletzung eine lange Pause einlegen musste. Einziger Ausfall bei den Treudeutschen ist Dominik Fischer.

Für die Damen des TuS Treudeutsch ist die Partie gegen den SC Fortuna die erste in dieser Saison. Gespannt sind die Fans auf den neuen Coach Jurek Thomasik, der als Nachfolger von Michael Cisik seine Premiere an der Seitenlinie feiern wird. Nach einer starken Vorbereitung mit manchem überraschenden Erfolg gegen höherklassige Teams ist der Coach optimistisch, warnt aber vor Hochmut. „Wir gehen mit viel Demut in die Saison. Pflichtspiele sind mit Testspielen nicht vergleichbar“, sagt er. „Wir warten fünf, sechs Spiele ab, bevor wir Prognosen über den Saisonverlauf abgeben können und ein Saisonziel formulieren.“ Vor der ersten Sirene ist Thomasik nur ein Ziel zu entlocken: „Wir wollen möglichst nichts mit dem Abstieg zu tun haben“, sagt er.

In die Saison geht er mit einem nur kleinen Kader. Zugänge gibt es keine. Gerade einmal zehn Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen hat der Coach um sich versammelt. So werden immer wieder Akteure aus der zweiten Mannschaft aushelfen müssen. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben, dann werden wir aber vermutlich keine Probleme bekommen“, sagt er. „Wir haben zwar keine Breite, aber eine große Qualität. Und unser großer Vorteil: Wir sind bestens eingespielt.“ Gespannt sind die Lanker auf Rückraumspielerin Britta Bellers, die nach einem Jahr Pause wieder voll dabei ist.