Fußball: TSV Meerbusch kämpft um ein Ende der Pleitenserie

Fußball : TSV kämpft um ein Ende der Pleitenserie

Nach drei Niederlage in Folge wollen die Meerbuscher in Ratingen wieder einen Sieg feiern. Landesligist TSV Meerbusch II trifft im Abstiegskampf auf den Vorletzten. Strümp spielt gegen Tönisberg, Büderich in Delhoven.

So wenig euphorisch die Oberliga-Kicker des TSV Meerbusch auf die Erfolgsserie zu Beginn der Saison reagierten, so entspannt sehen sie ihre Lage nach den jüngsten drei Niederlagen in Folge. „Es war zuletzt nicht alles schlecht. Wir haben teilweise richtig gut gespielt. Was fehlte waren nur die Tore“, sagt Horst Riege vor der Partie am Sonntag (15 Uhr, Stadionring) bei Ratingen 04/19. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, fahren aber voller Zuversicht nach Ratingen“, so der Teammanager.

Seine Mannschaft geht als Tabellensechster in den zwölften Spieltag. Sie hat trotz der Pleitenserie noch Kontakt nach oben, lediglich vier Punkte fehlen auf Rang drei. Jetzt ist die Truppe aber gefordert, wenn sie nicht ins Mittelfeld der Oberliga-Tabelle zurückfallen möchte. Der Fokus liegt dabei auf die Stärkung der Defensive. „Wenn wir hinten besser stehen, dann werden auch die Ergebnisse wieder stimmen“, sagt Riege. Zehn Gegentore haben die Gelb-Blauen in den vergangenen drei Spielen hinnehmen müssen, lagen bei der jüngsten 3:5-Niederlage gegen Schwarz-Weiß Essen wegen eklatanter individueller Fehler schon nach zehn Minuten mit 0:3 zurück. „Danach haben wir 80 Minuten richtig gut gespielt, hätten schon zur Pause mit 5:3 führen können“, so Riege. „An die gute Leistung wollen wir anknüpfen. Dass wir vorne zu wenig aus unseren Chancen machen, das ist eine Sache des Selbstvertrauens und der Tagesform.“

Trainer Toni Molina fehlen in Ratingen immer noch vier verletzte Spieler, Außenstürmer Emre Geneli hat seine Sperre nach der Gelb-Roten Karte aber abgesessen und ist wieder dabei.

Beim TSV Meerbusch II steht laut Trainer Patrick Iwersen am Sonntag (15 Uhr, Windmühlenweg) gegen den VfL Jüchen eine Menge auf dem Spiel. Die Reserve des TSV empfängt den Vorletzten der Landesliga als Tabellen-15. und rangiert nur auf Grund des besseren Torverhältnisses nicht auf einem Abstiegsplatz. Der Coach kündigt nach dem enttäuschenden 1:2 beim VfR Fischeln an: „Wir werden ein völlig neues Gesicht zeigen – personell, taktisch und von der Einstellung her.“ Mit den verletzten Stefan Galster, Quinton Washinton und Steffen Drees sowie dem gesperrten Yasin Bas fehlen vier wichtige Akteure.

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Bereits am Samstag (17 Uhr, Fouesnantplatz) trifft Bezirksligist SSV Strümp in einem Heimspiel auf den VfL Tönisberg. Die Rothosen haben als Fünftletzter zwar nur einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze, den Kontakt zur oberen Tabellenhälfte aber lange noch nicht verloren. Lediglich drei Zähler fehlen ihnen zu Platz sieben. „Für uns hat diese Partie – und auch die zwei, drei kommenden – eine große Bedeutung“, sagt Trainer Stefan Poetters. „Wir wollen punkten und zeigen, dass wir ins Tabellen-Mittelfeld gehören. Mit dem Abstiegskampf wollen wir in dieser Saison nichts zu tun haben.“

Der SSV hat das jüngste Spiel beim SV Schwafheim zwar mit 0:2 verloren, Grund zur Sorge hat der Coach aber nicht. Zuvor hatte seine Mannschaft vier Partien nicht verloren und eine starke Tendenz nach oben gezeigt. „Und auch gegen die starken Schwafheimer haben wir gut mitgehalten und erst in der Schlussphase die Gegentreffer kassiert, die zur Niederlage geführt haben“, so Poetters. Fehlen werden den Strümpern Mehmet Yesil und Tobias Wimmers.

Bezirksligist FC Büderich ist am Sonntag (15 Uhr, Bezirkssportanlage Am Pletschbach) in der Partie beim FC Delhoven um Wiedergutmachung für die 0:6-Pokalniederlage bei Sparta Bilk bemüht. In der Meisterschaft lief es zuletzt besser, da ist das Team von Trainer Dirk Schneider seit vier Spielen ungeschlagen. Mit einem Erfolg in Delhoven würden die Büdericher den Vorsprung auf den Tabellenzehnten auf neun Punkte vergrößern. „Mit einem Sieg hätten wir ein gutes Polster nach unten“, sagt Schneider. „Dafür werden wir aber einen richtig guten Tag erwischen müssen.“