Fußball in Meerbusch: Mit starker Mannschaft nach Velbert

TSV Meerbusch : Mit starker Mannschaft nach Velbert

Der TSV plant die Überraschung beim Tabellendritten. Die Schützlinge von Trainer Toni Molina sind seit drei Spielen sieglos. Am Sonntag geht die Fahrt zur SSVg Velbert.

Gegen die beiden Schlusslichter SC West (0:0) und FSV Duisburg (3:3) sowie Mit-Aufsteiger 1. FC Kleve (0:2) konnte der TSV Meerbusch zuletzt nicht gewinnen. Da kommt die Partie gegen den Aufstiegskandidaten und aktuellen Tabellendritten SSVg Velbert am Sonntag (14.30 Uhr) nun gerade richtig. „Wir fahren dahin, um etwas mitzunehmen“, sagt Team-Manager Horst Riege. Seit drei Partien sind die Blau-Gelben nun schon sieglos und gehören als Sechster eher dem Tabellen-Mittelfeld als der Spitzengruppe an. Denn zu Platz 13 beträgt der Vorsprung noch fünf Zähler, zum dritten Rang ist der Rückstand auf sechs Punkte angewachsen. Die Meerbuscher hoffen, dass das Glück endlich wieder zurückkehrt. In den vergangenen Wochen waren sie oft das bessere Team, gingen aus den Partien dann aber doch nicht als Sieger hervor. „Im Laufe einer Saison gleichen sich Glück und Pech irgendwie immer aus“, sagt Riege. „Wir hatten zuletzt soviel Pech, dass wir nun auch wieder etwas Glück verdient hätten.“ Verzichten müssen die Schützlinge von Trainer Toni Molina in Velbert gleich auf drei gesperrte Spieler: Daniel Hoff (Rote Karte), Vincent Reinert (Gelb-Rote Karte) und Lukas van den Bergh (fünfte Gelbe Karte) müssen jeweils ein Spiel aussetzen. Angst vor dem Gastgeber haben die Meerbuscher nicht. „Wir haben einen breiten Kader und werden mit einer starken Mannschaft dort auflaufen“, sagt Riege.

Velbert ist abwehrstark, hat nur 17 Gegentore kassiert, lediglich Spitzenreiter VfB Homberg ist besser (16). Die jüngsten vier Siege hat die SSVg alle gewonnen, darunter die drei Abstiegskandidaten West (3:1), Duisburg (7:1) und Jahn/Hiesfeld (4:3).

 In der Landesliga reist die Zweite des TSV Meerbusch II am Sonntag (14.30 Uhr) zur neuntplatzierten  Teutonia St. Tönis. Die Stimmung ist gut beim TSV nach den jüngsten beiden Erfolgen gegen die beiden Schlusslichter Remscheid (5:2) und DSC 99 (2:1). Jetzt muss die Mannschaft von Trainer Patrick Iwersen zeigen, dass sie auch gegen stärkere Teams gewinnen kann. Spielerisch war sie schon oft gleichwertig, hat das aber bislang meist nicht in Tore ummünzen können. Im unteren Tabellendrittel herrscht drangvolle Enge. Der TSV hat nur drei Punkte Vorsprung vor dem Schlusslicht und könnte durch eine Niederlage wieder auf den letzten Platz zurückfallen. Auf der anderen Seite winkt durch einen Sieg ein Sprung ins Mittelfeld der Tabelle, die Meerbuscher könnten bis auf einen an den Neunten herankommen.

St. Tönis ist Aufsteiger, agierte zuletzt sehr wechselhaft, unterlag nur knapp 1:2 bei Spitzenreiter Cronenberg, war eine Woche zuvor nicht über ein 2:2 gegen den Abstiegskandidaten DSC 99 hinausgekommen.

 Richtungsweisend ist für den SSV Strümp die Partie am Sonntag (15.15 Uhr, Fouesnantplatz) gegen TuRa Brüggen. Es ist die Partie des Drittletzten der Bezirksliga 3 gegen den Letzten. Brüggen ist mit 42 Gegentoren die Schießbude der Liga, holte nur einen Punkt aus den letzten sieben Spielen. Die Strümper sind aber nicht viel besser: Zuletzt gab es fünf zum Teil deutliche Niederlagen. 1:20 Gegentore musste die Truppe von Trainer Stefan Poetters hinnehmen.

 In der Bezirksliga muss der FC Büderich am Sonntag (14.30 Uhr) zum VfL Benrath reisen.  Benrath ist Achter, Büderich mit zwei Zählern Rückstrand Zehnter. Im Falle eines Sieges könnte der FCB drei Plätze gutmachen und könnte erst einmal tief durchatmen. Geht auch die Partie in Benrath verloren, rücken die Abstiegsplätze immer näher. Aus den jüngsten vier Spielen hat die Elf von Trainer Dirk Schneider nur einen Punkt geholt.

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