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Badminton-Mannschaft des TSV Meerbusch peilt Klassenerhalt an

Sport in Meerbusch : Badminton-Team des TSV setzt auf Doppel-Stärke

Nach dem Durchmarsch in die Verbandsliga peilt die Badminton-Mannschaft des TSV Meerbusch in dieser Saison den Klassenerhalt an. Zur Halbzeit liegt sie voll im Soll.

Meerbusch (cba) Sorgen bereiten der Badminton-Mannschaft des TSV Meerbusch aktuell einzig die täglich steigenden Infektionszahlen. „Es wäre sehr bitter, wenn wir die Saison pandemie-bedingt wieder nicht zu Ende spielen könnten“, sagt Abteilungsleiter und Teammitglied Uwe Siemens. Rein sportlich haben die Blau-Gelben hingegen nur wenig Grund zur Sorge. Vor dem letzten Hinrundenspiel am Samstag, 13. November (18.30 Uhr), in der Halle 2 des Meerbusch-Gymnasiums in Strümp gegen den TuS Scharnhorst haben sie sich in der Verbandsliga Süd eine gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenverbleib erarbeitet. Mit 5:7-Punkten liegen sie derzeit in der Achtergruppe auf Platz fünf. „Die wichtigen Duelle gegen die beiden hinter uns platzierten Kontrahenten haben wir gewonnen, zudem noch einen weiteren Punkt ergattert. Damit liegen wir voll im Soll“, sagt Siemens.

Zweimal in Folge war das Badminton-Team des TSV zuletzt aufgestiegen. Im Frühjahr 2019 machte es den Sprung in die Landesliga perfekt. Ein Jahr später profitierten die Meerbuscher vom Verzicht des Hülser SV und schafften als Zweitplatzierter den Durchmarsch in die Verbandsliga. „Nach den beiden Aufstiegen sind wir plötzlich in der fünfthöchsten deutschen Spielklasse angekommen. Gegen die Top-Teams stoßen wir hier allmählich an unsere Grenzen“, sagt Siemens. Dennoch fühle er sich mit seiner Mannschaft in dieser Liga gut aufgehoben. „Hier schaffen wir es noch, Breiten- und Leistungssport in den Einklang zu bringen. Würden wir noch höher spielen wollen, müssten wir finanzielle Anreize für Neuzugänge schaffen. Das ist aber nicht unser Bestreben“, betont Siemens.

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Das Gros der Mannschaft spielt schließlich bereits seit vielen Jahren zusammen. Dazu zählen die vier Damen, Kristina Geisler, Isabel Heuwing, Sandra Marinello und Mannschaftskapitänin Christina Webers, und die Herren André Bertko, Tim Möhrke, Uwe Siemens, Frank Heuwing, Tobias Haarmann, Raoul Melzner und David Washausen. Einziger Neuzugang ist Sven Lübbers, der früher einmal auf hohem Niveau gespielt hatte und nach einer langjährigen Wettkampfpause nun wieder in den Sport eingestiegen ist.

Das größte Manko der Blau-Gelben konnte aber auch er nicht beheben: Ihre Schwäche in den Einzeln. In ihren ersten sechs Saisonspielen entschieden sie nur sieben für sich, 17 gingen verloren. Auf ihre Doppelstärke können sich die Meerbuscher aber weiterhin verlassen: 16:8-Siege lautet die Ausbeute in diesem Bereich. „Die Statistik spricht für sich. Im Doppel sind wir stark, im Einzel haben wir noch Luft nach oben“, sagt Siemens. Gelernt haben die Meerbuscher inzwischen aber, dass man in höheren Gefilden auch mal taktieren muss. „Früher haben wir einfach immer von oben runter gespielt. Inzwischen stellen wir auch mal geschickt auf – das kann am Ende über das sportliche Überleben entscheiden“, sagt Siemens.