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Krefeld: 0:4 – TuS Bösinghoven kommt unter die Räder

Krefeld : 0:4 – TuS Bösinghoven kommt unter die Räder

TuS-Trainer Werner Wildhagen sprach vom bisher schlechtesten Spiel in dieser Saison. Lukas van den Bergh flog mit Rot vom Platz

Hängende Köpfe in Bösinghoven: Dem respektablen Pokal-Auftritt gegen den MSV Duisburg (0:3) unter der Woche folgte eine enttäuschende 0:4 (0:1)-Schlappe bei der U23 von Rot-Weiß Oberhausen. Der TuS fand fast zu keinem Zeitpunkt in die Partie und verlor nicht nur das Spiel, sondern auch Lukas van den Bergh, der mit Rot vom Platz flog. Trainer Werner Wildhagen fand deutliche Worte für den müden Auftritt seiner Mannschaft: "Das war das unser bisher schlechteste Saisonspiel. Wir sind nur nebenher gelaufen und haben völlig verdient verloren."

Schon in den ersten Minuten deutete sich an, dass es ein schwerer Nachmittag für die Bösinghovener werden dürfte. Rot-Weiß bestimmte die Partie, während es der Hintermannschaft des TuS kaum gelang, Ruhe ins Spiel zu bekommen. "Wir haben in der Anfangsviertelstunde quasi um das Gegentor gebettelt", ärgerte sich Wildhagen. "Die Absprache hat nicht gestimmt und wir haben zu viele Bälle hergegeben." Und so fiel das Gegentor dann auch fast zwangsläufig. Eine Flanke konnte nicht verhindert werden, Philipp Schmidt lauerte am langen Pfosten und traf per Kopf zum 1:0. Von diesem Rückschlag erholte sich der TuS zunächst und erspielte sich nun auch selbst die eine oder andere Gelegenheit. Doch sowohl Kevin Dauser als auch Semir Purisevic verpassten es, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

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Die zweiten 45 Minuten waren im bisherigen Saisonverlauf eigentlich die Minuten des TuS. Doch anders als sonst, gelang es den Bösinghovenern gestern nicht, den Schalter umzulegen. Stattdessen wurde es nun rund um den Strafraum der Schwarz-Gelben turbulent.

In der 52. Minute konnte Lukas van den Bergh seinen Gegenspieler im eigenen Sechzehner nur mit einem Foul stoppen. Die Folge: Rote Karte und Elfmeter. TuS-Torwart Georgios Kalomoiris zeigte aber einmal mehr sein ganzes Können und parierte. In Unterzahl gab Bösinghoven das Spiel allerdings danach komplett aus der Hand und kam am Ende böse unter die Räder.

Erst trafen Kevin Menke (60.) und Dennis Wichert (63.) aus der Distanz, dann musste Joel Zwikirsch (75.) aus fünf Metern nur noch den Kopf zum 4:0 hinhalten. Der TuS wirkte müde und vor allem über die beiden Außenbahnen immer wieder anfällig. "Auch wenn das Spiel gegen Duisburg viel Kraft gekostet hat, dürfen wir nicht so auftreten", sagte Wildhagen "Das war der Tiefpunkt einer bisher guten Saison."

(RP)