Technik auf dem Feld „Harvey“, der Kartoffelroboter

Meerbusch · Die rote Maschine ist sieben Meter lang, 3,5 Tonnen schwer und arbeitet eigenständig auf dem Feld. Für den in Meerbusch eingesetzten Kartoffel-Roboter gibt es eine Landesförderung in Höhe von 1,6 Millionen Euro.

Freuen sich über den Landeszuschuss zum Projekt für den Kartoffelroder Harvey (v.l.): Max Stroh vom FIR an der RWTH Aachen, Alexander Wengert von SchmiedeOne, Riccardo Bär vom Kartoffelhof und Andrea Hendrickx von Infosys. Foto: Kronemeyer

Foto: RP/Anke Kronemeyer

Diese Millionen-Landeszusage musste gefeiert werden: Denn das „Harvey“ – mittlerweile gibt es zwei Exemplare davon, die auf dem Meerbuscher Kartoffelhof in Lank-Latum stehen – etwas Besonderes ist, wussten alle Beteiligten schon vorher. Schließlich holt der Roboter ganz eigenständig die Kartoffeln aus der Erde und rollt sie über sein Förderband hoch. Das ist kräftesparend für die Erntehelfer, effektiv für den Betrieb, nachhaltig für die Landwirtschaft. Jetzt aber hat das Projekt als eines von zwei Dutzend Projekten durch den Landeszuschuss seinen „Ritterschlag“ bekommen. Denn hinter dem Einsatz als Kartoffelroder steckt noch mehr: Harvey soll mit einer 5G-Technologie ausgestattet werden und so auch mit anderen Robotern seiner Art auf dem Feld kommunizieren – quasi mit Schwarm-Intelligenz.