Radmobilität: Neuer Radweg soll von Meerbusch nach Düsseldorf führen

Für mehr Radmobilität : Böhler-Radweg bis Düsseldorf

Mehr als 600.000 Euro kostet der neue Radweg, der Meerbusch noch näher an Düsseldorf bringen soll. Er wird zurzeit hinter dem Areal Böhler angelegt. Das Land gibt eine halbe Million Euro dazu, um den Radverkehr zu fördern.

Exakt 1190 Meter lang ist der Radweg, der gerade zwischen Meerbusch und Düsseldorf angelegt wird. Die Strecke gab es zwar schon, sie wurde auch von Radfahrern benutzt, aber jetzt soll sie mit Asphalt, Laternen und Pflanzen ansehnlicher und sicherer werden. Dieser Radweg ist Teil des Radwegekonzepts der Stadt Meerbusch.

Und weil das Land Nordrhein-Westfalen ebenfalls daran interessiert ist, mehr Menschen aufs Fahrrad zu bekommen, gibt es einen kräftigen Zuschuss in Höhe von einer halben Million Euro aus der Landeskasse aus dem Topf „Förderrichtlinie Nahmobilität“. Die Gesamtkosten von 650.000 Euro muss die Stadt also nur zu einem geringen Teil selber tragen. 550.000 Euro sind für den Ausbau veranschlagt, 70.000 Euro für Beleuchtung und noch einmal 45.000 Euro für Grünflächen, die auf mehr als 3000 Quadratmetern angelegt werden sollen.

Geradelt werden kann vermutlich ab Ende Mai/Anfang Juni vom Landsknecht/Poststraße bis zum Areal Böhler an der Hansaallee. „Und dann ist dort leider eine kleine Lücke“, so Michael Assenmacher, Technischer Beigeordneter der Stadt. Und diese Lücke ist 800 Meter lang: Denn so lang ist die Strecke zum nächsten Radweg an der Schiessstraße in Düsseldorf-Heerdt. Wunsch der Stadt Meerbusch: Dass die Stadt Düsseldorf diese kleine Lücke des Radwege-Anschluss bald baut. „Wir verhandeln immer mal wieder, leider bis jetzt ohne Erfolg“, so Assenmacher. Er fände es gut, wenn Pendler aus Meerbusch auf diesem Wege schneller nach Düsseldorf kämen.

Die Stadt Meerbusch ist auf ihrer Seite zurzeit schon seit Anfang März aktiv: Davon überzeugten sich am Mittwoch neben dem Dezernenten auch Matthias Unzeitig vom Fachbereich Straßen und Kanäle, sein Kollege, der Projektingenieur Jürgen Müller und Dirk Zimmermanns als  Bauleiter der Firma Schergens. Der Radweg, der parallel zur K-Bahn verläuft, ist drei Meter breit und hat 50 Zentimer Bankette an jeder Seite. Auf rund 4000 Quadratmetern wird der Asphalt aufgetragen. Vom neuen Radweg abgehend wird auch eine 210 Meter lange Querung zur Grünstraße gebaut.

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