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Meerbusch: Prozess: Geldautomat in Meerbusch manipuliert

Meerbusch : Prozess: Geldautomat in Meerbusch manipuliert

Wegen "Vorbereitung der Fälschung von Geld- und Wertzeichen" muss sich am 14. Januar vor dem Landgericht Krefeld ein 36-jähriger Mann verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, am 1. Dezember 2012 den Geldautomaten der Volksbankfiliale am Raiffeisenplatz manipuliert zu haben.

Er soll dort eine "Skimming-Anlage" installiert haben. Mit Hilfe von Kameras wurden Kunden beim Eingeben der Geheimzahlen ausgespäht. Ein Lesegerät vermittelte die Kontodaten weiter. Die am Morgen angebrachte Anlage soll der Angeklagte noch am selben Abend wieder abgebaut haben. Die ausgelesenen EC-Kartendaten nebst PIN-Nummern habe der Angeklagte mit einem Komplizen an einen unbekannten Mittäter in Chicago/USA weitergegeben.

Dieser soll mit den erlangten Kartendoubletten in den USA Gelder abgehoben haben. Es soll ein Schaden in Höhe von rund 15 000 Dollar entstanden sein. Die Staatsanwalt hält den Angeklagten überführt, insbesondere aufgrund von Aufnahmen der Überwachungskameras der Volksbankfiliale sowie Angaben von Zellengenossen. Es sind drei Verhandlungstage angesetzt.

(RP)