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Problem-Radweg zwischen Meerbusch und Düsseldorf

Verkehrsproblem an der Stadtgrenze : Radweg am Areal Böhler: Düsseldorf sucht nach einer Lösung

Meerbusch hat einen Radweg Richtung Düsseldorf gebaut, Düsseldorf kommt aber nicht mit einem Radweg entgegen. Darum entstehen am Areal Böhler oft gefährliche Situationen.

(ak) Es bewegt sich offenbar etwas: Nachdem unsere Redaktion über den Meerbuscher Radweg berichtet hatte, der am Areal Böhler auf Düsseldorfer Seite auf einer gefährlichen Kreuzung endet, hat sich jetzt die Fachgruppe Radverkehr in Düsseldorf dem Thema angenommen.

Denn Meerbusch ist nicht mehr zuständig, hat seine Arbeit erledigt und den Radweg ab Landsknecht/Poststraße fertig gebaut. Das Problem: Wer ihn benutzt, steht plötzlich mitten auf der viel befahrenen Kreuzung Hansaallee/ Böhlerstraße. Es gibt keine Verlängerung des Radwegs auf Düsseldorfer Seite. Die wird seit längerem eingeklagt. Aber Düsseldorfer Planer und Politiker zögern, weil sie, wissen, dass dort bald weitere Baustellen entstehen – fürs Wohngebiet, für die U81. Deswegen stand dieser Radweg nicht auf der Prioritätenliste der städtischen Radwege. Die linksrheinische Bezirksvertretung hat in ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause einen entsprechenden Antrag der Grünen in die Fachgruppe Radverkehr weiter geleitet.  Dort habe man sich mit dem Thema befasst und darum gebeten, nach Lösungen zu suchen, heißt es aus der Pressestelle des Düsseldorfer Rathauses.. Ein Termin könne aber vor dem Hintergrund der festgelegten Priorisierung aktuell nicht genannt werden. Stadtsprecher Volker Paulat auf Anfrage unserer Redaktion: „Die Mitarbeiter des Amtes für Verkehrsmanagement der Landeshauptstadt Düsseldorf behalten das Thema im Blick und werden mögliche Lösungsansätze in einer der nächsten Fachgruppen-Sitzungen diskutieren.“

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Ein weiteres  Verkehrsproblem an der Ecke ist auch bekannt: der Übergang zwischen Willstätter Straße auf Düsseldorfer Seite und neuem Wohngebiet auf Meerbuscher Seite. Dort hat Düsseldorfs Bezirksbürgermeister Rolf Tups schon mehrfach gefährliche Situationen vor allem für Kinder zu Fuß oder auf dem Rad erlebt. Er meint, beide Städte müssten zusammen eine sicherere Verkehrslösung planen. Auf Meerbuscher Seite ist das Thema ebenfalls bekannt. Die Querungshilfe von der alten Böhlerstraße soll verlegt, außerdem eine Ampel installiert werden. Das Geld dafür steht bereits im Etat der Stadt Meerbusch, jetzt sucht man das Gespräch mit der Stadt Düsseldorf auch für diese Verkehrssituation.