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Meerbusch: Politik will Prävention vor Kriminalität

Meerbusch : Politik will Prävention vor Kriminalität

Meerbusch soll wieder einen aktiven Kriminalpräventiven Rat bekommen. Das wurde jetzt im Hauptausschuss mehrheitlich beschlossen. Georg Neuhausen von der SPD appellierte aber an die Verwaltung, dass der Kriminalpräventive Rat nicht zu einer Pflichtveranstaltung verkommen solle.

Die Bildung des Rates wurde bereits in einer Ausschuss-Sitzung im Jahr 1995 beschlossen. Die letzte Sitzung des Kriminalpräventiven Rates fand im Jahr 2011 statt. Werner Damblon (CDU) regte an, den Rat für ein bis zwei Jahre zu testen, um herauszufinden, ob "sinnvolle Dinge angestoßen werden". Nicole Niederdellmann-Siemes (SPD) betonte, dass man Prävention kontinuierlich betreiben müsse.

Der Rat sollte ursprünglich Problematiken aus dem Jugend-, Schul-, und Sozialbereich aufgreifen. Der Rat hat aber nun das Ziel, durch Bildung eines Netzwerkes Kriminalität systematisch vorzubeugen. Der Tätigkeit des Rates liegt laut Ausschussunterlagen die Überlegung zugrunde, dass Kriminalitätsverhütung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Ein Arbeitskreis sollte klären, wie weiter vorgegangen werden soll. Er tagte Ende August. In dieser Sitzung wurde einvernehmlich die beabsichtigte Neuausrichtung des Rates auf die Aspekte der allgemeinen Kriminalprävention begrüßt.

(csk)