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Meerbusch: Politik spricht über Musikschule

Meerbusch : Politik spricht über Musikschule

Kulturausschuss beginnt um 17 Uhr in Büderich

Soll die Musikschule künftig kooperieren, um so ihren Zuschussbedarf zu senken? Über diese Frage wird heute nachmittag ab 17 Uhr im Kulturausschuss im Sitzungssaal am Dr.-Franz-Schütz-Platz diskutiert.

In Meerbusch wird jeder der 1200 Musikschüler mit mehr als 840 Euro aus Steuergeldern bezuschusst. Das jährliche Defizit liegt bei knapp einer Million Euro. Die Verwaltung sieht mittelfristig keinen Bedarf für Kooperationen. Im Vergleich zu anderen Musikschulen in kommunaler Trägerschaft sei die städtische Musikschule gut aufgestellt. Eine Kooperation mit einer privaten Musikschule sei nicht sinnvoll, weil Zielsetzung, Leistungsspektrum und Qualitätsstandards nicht mit der städtischen Musikschule vergleichbar seien.

Das bezweifelt Gerd Vasen von der privaten Musikschule MusicArt. "Zielsetzung, Leistungsspektrum und Qualitätsstandards sind in jeder Hinsicht und in ihrem Umfang mit denen der städtischen Musikschulen vergleichbar", erklärt er. Daneben steht im Ausschuss auch "Haus Meer" auf der Tagesordnung. Mit Spannung werden die Ergebnisse von archäologischen Grabungen erwartet. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Planung der taiwanischen Regent-Gruppe, dort ein Luxushotel zu bauen. Entscheiden werden die Politiker auch über Förderungen für private Denkmaleigentümer in Höhe von 4000 Euro.

(mrö)