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Meerbusch: Osterath: Arkaden sind nun komplett

Meerbusch : Osterath: Arkaden sind nun komplett

Der Einzelhandel im Ortskern Osterath hat sich neu strukturiert. Mit "Drogena" zieht Anfang November ein neuer Drogeriemarkt in die Arkaden ein. Dort kann der tägliche Bedarf gedeckt werden – gepaart mit "Einkaufsfeeling"

Der Einzelhandel im Ortskern Osterath hat sich neu strukturiert. Mit "Drogena" zieht Anfang November ein neuer Drogeriemarkt in die Arkaden ein. Dort kann der tägliche Bedarf gedeckt werden — gepaart mit "Einkaufsfeeling"

Das ist genau nach Peter Solimans Geschmack. Denn nach dem Abschluss eines 10-Jahres-Vertrages mit der drogena GmbH kann der Investor sein Konzept mit Blick auf inhabergeführte Unternehmen in den Osterath Arkaden weiter verfolgen. Das macht den Investor "absolut zufrieden".

Schließlich passe drogena 100-prozentig in das Projekt, mit dem Soliman "urbanes Leben in den Ortskern bringen und das Einkaufserlebnis für die Kunden attraktiver machen" will. "Unser Sortiment beinhaltet einen hohen Anteil an Eigenmarken von regionalen Unternehmen, die Wert auf hohe Qualität legen und sich auch für nachhaltigen Umwelt-Schutz engagieren", sagen Jan Nelke (35) und Holger Schmeding (36). Sie zeichnen gemeinsam für die Geschäftsführung von drogena verantwortlich und waren früher in großen Handelsketten tätig. Wichtig ist den Jung-Unternehmern, dass die Herstellung der Ware in Deutschland bleibt: "So werden Arbeitsplätze erhalten."

Die Produktion von Eigenmarken in Osteuropa sei nicht die Zukunft und auch die Kunden sähen dies so. "Ich bin von dem Konzept zu tiefst überzeugt", so Peter Soliman. Er hat über sechs Monate nach einer passenden Drogerie-Kette für die Arkaden gesucht, wollte "keinen der großen Player", sondern ein Unternehmen, dass auch Servicequalität bietet. "Das Angebot umfasst Drogerie- und auch klassische Reformhausartikel. Das erfordert intensive Beratung", erklärt Jan Nelke, der in Willich lebt. Er und Holger Schmeding zählen auf die Erfahrung von Peter Soliman und begrüßen, dass dieser ihnen auch beratend zur Seite stehen wird. Für alle Geschäftspartner ist es wichtig, dass neben dem "harten Faktor" der menschliche Part stimmt.

Deshalb sind die drogena-Geschäftsführer beim Treffen der Osterath Arkaden-Gewerbetreibenden am 3. September dabei. Zu diesem Zeitpunkt ist die Umstrukturierung innerhalb der Arkaden so gut wie abgeschlossen. Foto Diezmann ist am neuen Standort, Adelgunde Schmolt hat die Verbindung zwischen dem Herren- und Damenbekleidungsgeschäft geschafft und kann "Frauenzimmerchen" eröffnen.

Außerdem ist die Pizzeria renoviert und Anfang 2014 wird der Umbau des Rewe-Supermarkts erfolgen. Dafür nimmt Rewe einen siebenstelligen Betrag in die Hand und Soliman "einen beachtlichen". "Dies muss vor der Realisierung des Ostara-Projekts geschehen", so der Investor. Dass die Fassadenrenovierung mit einer Energiekosten-Reduzierung um bis zu 20 Prozent abgeschlossen ist, sei ein großer Schritt und die Besetzung des Standorts mit dem Drogeriemarkt ein weiterer. Trotzdem müsse noch viel passieren, um die "Marke Osterath" fest zu etablieren. Dazu zählen die neue Arkaden-Website und Marketing-Maßnahmen wie "Frequenzbringer, thematische Verknüpfung des Warenangebots, Arkaden-Events, eine Weihnachtsbeleuchtung und konzentriertes Auftreten in den Medien, beispielsweise in Form von Beilagen." Hinter der Ziellinie warte eine Umsatzsteigerung. "Lassen Sie es uns anpacken", fordert Peter Soliman auf und hofft auf den Wegfall der Schranke am Bommershöfer Weg: "Im Sinne des Ortes." Das drogena-Team jedenfalls zieht beim Projekt "Einkaufen mit Herz" mit. "Das ist ein toller Standort", so Holger Schmeding. Er und Jan Nelke werden da sein, wenn die Filiale pünktlich zum Weihnachtsgeschäft den Mix in den Osterath Arkaden komplettiert.

(RP)