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Meerbusch: Orakel wird zu "Votani"

Meerbusch : Orakel wird zu "Votani"

Restaurant-Eröffnung in Büderich: Mit natürlichem Geschmack will das Team um Familie Nikolaou punkten. Der Name "Votani" ist die griechische Bezeichnung für Kräuter oder Heilpflanzen.

Michael Krapis, ehemaliger Inhaber des Restaurants Orakel am Deutschen Eck, gehört zum "Votani"-Team. Aber alles andere hat sich komplett geändert. "Wir haben quasi neu gebaut — nach unseren eigenen Vorstellungen", erklärt Aris Nikolaou die in hellem und dunklem Holz gestalteten Gasträume.

Der 25-jährige Student ist Sohn von Ilias Nikolaou, der vor 30 Jahren mit seinen Brüdern den Feinkosthandel Nikolaou GmbH in Düsseldorf gegründet hat. Der Vater hat jetzt das "Votani" — 120 Sitzplätze im Innenbereich, 80 auf der Terrasse — eröffnet und kann auf ein Team mit kreativen Köchen zählen. Gemäß dem Namen mit der Unterzeile "natural taste" will das neue Restaurant mit "natürlichem Geschmack" punkten. Denn "Votani" ist die griechische Bezeichnung für Kräuter oder Heilpflanzen. "Sie sind das Sinnbild unserer Küche", sagt Aris Nikolaou. Saisonale, lokale und ausschließlich natürliche Produkte sollen Verwendung finden.

Sie werden verarbeitet in einer Vielfalt von kleinen Gerichten, wie beispielsweise Zucchini-Carpaccio mit Minze, Honig und Botanico-Essig (3,50 Euro), gegrillte Austernpilze auf Feldsalat-Kissen (5,40 Euro) oder Filets von Dorade Royal auf wildem Gemüse (8,60 Euro): "Die Gäste können mehrere kleine Portionen kombinieren und damit verschiedene Kreationen probieren. Das ist das Besondere an unserem Angebot." Dass diese Art des Servierens auf jeweils angepassten Tellern aufwendig ist, bringt das Votani-Team nicht davon ab, Gästen das Gefühl zu geben, dass es bei ihnen unkompliziert zugeht: "Die Stehtische laden ein, auch nur ein Glas Wein zu trinken."

Das Weinangebot harmoniert mit der Speisekarte und ist griechisch. Aber auch wer Mythos-Bier oder Warsteiner (vom Fass) mag, kommt hier ebenso auf seine Kosten, wie Liebhaber eines griechischen Berg-Tees. Schließlich soll die Natürlichkeit dominieren. Deshalb werden Produkte möglichst naturbelassen verarbeitet — und nicht mit Geschmacksverstärkern oder künstlichen Aromen verändert. Da wundert es nicht, dass auch das Brot selbst gebacken wird.

(RP/rl)