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Meerbuschs Jugend soll unterstützt werden

Gutes tun für Projekte mit Jugendlichen : Rotary will junge Meerbuscher fördern

Die Adam-Riese-Schule, aber auch die Arche Noah oder Meerbusch hilft werden von den Rotariern unterstützt. In diesem Jahr wird vor allem auf Projekte in der Region ein Schwerpunkt gelegt.

„Weil sie es wert sind“ – mit dieser knappen Aussage fasst Reinhard Drees, Präsident des Rotary-Club (RC) Meerbusch-Büderich, das starke Engagement für Kinder und Jugendliche zusammen. Er und der Vorstand wollen in Zukunft verstärkt junge Menschen fördern. Dabei geht es um die Unterstützung der Adam-Riese-Schule in Büderich und deren Projekte wie „Mein Körper gehört mir“ und „Gewaltfrei lernen“.

„Wir sponsern die notwendigen Kurse“, so Frank Altenberg und Werner Schumacher, zuständig für die Dienstprojekte des RC. Im Rahmen dieser Projekte weist der RC-Jugenddienst das umfangreichste Programm auf. „Schließlich sind Völkerverständigung und die Förderung junger Menschen zwei der Kernthemen der rotarischen Idee“, sagt Altenberg. Damit sei auch der materielle und ideelle Einsatz für „Meerbusch hilft“ zu erklären.

Der Rotary-Club stellte die Finanzierung eines Kühlfahrzeuges im Wert von 7500 Euro sicher und sorgt für regelmäßige Treffen mit Migranten. „Zurzeit werden 21 Flüchtlinge von fünf Rotariern betreut. Unser Ziel ist es, die Eingliederung in Gesellschaft und Beruf zu erleichtern“, sagt Reinhard Drees. Dazu gehört auch die Übernahme der Kosten, die für die Fortbildungsmaßnahme „Interkulturelle Kommunikation“ im JuCa entstanden sind. Außerdem soll die Finanzierung der Schwimmkurse für Flüchtlingskinder ausgedehnt werden: „Wir planen einen weiteren Kursus. Dazu gibt es Überlegungen, die Teilnahme von Kindern ohne aktuellen Migrationshintergrund zu ermöglichen.“

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Indirekt zählt auch das Engagement für die „Arche Noah“ in den Jugendbereich. Als die Reparatur des Teiches anstand, war Ulrich Wantikow, RC Öffentlichkeitsarbeit, zur Stelle, um Jugendfarm-Leiterin Agnes Miedel zu unterstützen: „Persönliche Kontakte sind wichtig. Wir wollen das Geld nicht ‚mit der Gießkanne ausschütten‘, wir wollen als Sparringspartner dabei sein, uns engagieren und mit anpacken.“ Das gilt auch für die „Global Grant“-Projekte unter anderem in Rumänien, „BeeBob Hilft“ des Büderichers Josh Feitelsohn in Kambodscha oder die Unterstützung für Marie Hofbauer aus Meerbusch, die an einem internationalen Jugendfreiwilligendienst in Ghana teilnimmt. Das Geld dazu kommt aus Spenden der RC-Mitglieder oder dem Erlös des jährlichen Benefiz-Golfturniers.