Meerbuscher Volkslauf

Volkslauf: Habton Tedros läuft beim Volkslauf allen davon

Die entspannte Atmosphäre beim Volkslauf des TSV Meerbusch ist stilprägend. Spitzenzeiten sind zwar möglich, doch auch der breitensportliche Gedanke wird groß geschrieben. Auch die 34. Auflage hatte beides zu bieten: Vorneweg rannten die ambitionierten Läufer, mit einigem Abstand folgten die Jogger, die zur gewohnt freundschaftlichen Atmosphäre beitragen.

„Wir wollen nicht gegeneinander, sondern miteinander laufen. Es soll ein fairer Wettkampf sein“, sagte Dieter Schmitz, der die Veranstaltung wie immer gemeinsam mit Jörg Giesen moderierte.

Eine bunte Mischung aus Anfängern und erfahreneren Sportlern traten an. Viele Teilnehmer waren dabei, die jedes Jahr mitmachen und dafür sogar aus Aachen, Köln und Mönchengladbach anreisen. Zehn und fünf Kilometer waren die Distanzen des Tages. Der Nachwuchs startete über 300 Meter sowie über einen und 2,5 Kilometer. Rund 50 freiwillige Helfer standen an der Strecke, um die Athleten zu verpflegen und ihre Ergebnisse zu dokumentieren. Habton Tedros von der TG Neuss durfte nach dem Zehn-Kilometer-Lauf als erster unter die Dusche: Bereits nach 35:36 Minuten erreichte er das Ziel und hatte dabei einen Riesenvorsprung vor dem Zweiten Kai Moldenhauer von der DLC Aachen, für den eine Zeit von 36:21 Minuten gestoppt wurde. Beide waren zuvor auch beim Fünf-Kilometer-Lauf an den Start gegangen: Da war Tedros mit einer Zeit von 16:06 Minuten ebenfalls ungefährdet Erster geworden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten mit großem Abstand Eli Boesch-Dining (16:40) und Kai Moldenhauer (17:04). Eine tolle Leistung von den Erstplatzierten, aber das waren nicht die einzigen bemerkenswerten Auftritte. Die drei Erstplatzierten jeder Alterswertung und jedes Laufes wurden ausgezeichnet. Mehr als 50 Pokale verteilten die Organisatoren.

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Am Fünf-Kilometer-Lauf liefen wie üblich auch die Kicker der Oberliga-Mannschaft des TSV Meerbusch mit. Am besten schnitt dabei Zugang Robert Fleßers ab, der nach 19:53 Minuten als 13. einlief. Seine gute Kondition demonstrierte Trainer Toni Molina, der nach 23:21 Minuten als 29. ins Ziel lief und damit alle weiteren Kicker seines Teams hinter sich ließ.

Bei den Frauen setzten sich über zehn Kilometer Natalie Hoffmann-Lenz (TV Refrath, 44:40) und über fünf Kilometer Sophie Kaufmann (Mönchengladbacher LG, 20:49) durch.

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