Meerbuscher Unternehmen Akkuplanet baut neue Lagerhalle in Strümp

Firma investiert 1,5 Millionen Euro : Neue Lagerhalle: Akkuplanet erweitert in Strümp

Rund 1,5 Millionen Euro investiert der Spezialist für mobile Energie und mobile Kommunikationslösungen in das Projekt.

Das erste Loch ist gegraben: Mit einem Kleinbagger haben die Akkuplanet-Geschäftsführer Stefan Hüttermann und Dirk Thorand am Mittwoch – zumindest symbolisch – mit dem Bau der neuen Lagerhalle begonnen. Das Grundstück ist direkt gegenüber des Firmensitzes an der Berta-Benz-Straße in Strümp. „Wir freuen uns, dass ein heimisches Unternehmen wie Akkuplanet am heimischen Standort stetig wächst und erweitert“, sagte Wirtschaftsförderer Stephan Benninghoven.

Dringend nötig sei die Erweiterung aktuell noch nicht, so Hüttermann. Aber weil die Grundstücke begehrt und kaum noch welche frei seien, „haben wir vorsorglich schon eines erworben“. Hüttermann: „Auf längere Sicht brauchen wir unbedingt neue Lagerflächen.“ Das Unternehmen reagiert damit auf die steigende Nachfrage seiner Produkte und will seine Kunden weiterhin zeitnah beliefern können. „Durch den Neubau wird unsere Logistik noch effizienter: Wir können eine achtfach höhere Menge an Produkten vorhalten und ein noch breiteres Sortiment anbieten,“ erklärt Stefan Hüttermann. Ebenso wie sein Partner Dirk Thorand ist er glücklich, am Standort wachsen zu können. „Wir haben eine tolle, funktionierende Nachbarschaft und unterstützen uns gegenseitig“, betont er.

Rund 1,5 Millionen Euro investiert die Akkuplanet GmbH, Spezialist für mobile Energie und mobile Kommunikationslösungen, in das Neubauprojekt. Die Lagerhalle wird in Modulbauweise errichtet, so dass Erweiterungen jederzeit möglich sind. Die Halle bekommt eine Holz- und Glasaußenfassade sowie eine frei tragende Büroebene im Obergeschoss. „Das wird sehr schön aussehen“, verspricht Hüttermann. Akkuplanet setze nicht nur bei seinen Produkten auf das Prinzip der Nachhaltigkeit. Schon seit längerem beschäftigt sich das Unternehmen auch mit nachhaltiger Nutzung von Energie. Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem gesamten Dach der Halle kann das Unternehmen seinen Strom künftig zu großen Teilen selbst erzeugen und mittels Batteriespeicher zwischenspeichern.

Weil die Halle in Fertigbauweise gebaut wird, rechnen die Geschäftsführer damit, dass es schnell geht. Dabei war der Start des Projekts eher holprig: „Die Unterlagen sind auf dem Weg zum Kreis irgendwie verloren gegangen“, erzählt Hüttermann. Nach mehr als einem halben Jahr sei man dann doch ungeduldig geworden. Hüttermann weiter: „Nachdem die Papiere wieder aufgetaucht waren, ging es aber in Rekordzeit weiter.“ Die Baugenehmigung liegt vor, möglicherweise schon nächste Woche ist Baustart.

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