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Meerbuscher Küsterhaus präsentiert jungen niederländischen Maler

Kunst im Küsterhaus : Faszination Natur im Küsterhaus

Um 19 Uhr wird heute im Küsterhaus eine Ausstellung mit Werken von Peter de Boer eröffnet.

Der Niederländer Peter de Boer (Jahrgang 1979) nutzt seine Kunst, um die Sehnsucht nach einer Rückkehr zur Einfachheit und Natur auszudrücken. Mittels einer Kombination von Schichten und Ölfarbe schafft er eine beeindruckende Tiefe. Wie das auf den Betrachter wirkt, ist jetzt unter dem Titel „To the Sea“ im Alten Küsterhaus zu sehen. Die Kunstwerke zeigen Meer- und Dünenlandschaften und lassen die starke Verbundenheit des niederländischen Künstlers mit dem Meer spüren.

Peter de Boer ist in Den Helder geboren und damit in der sonnigsten Stadt am Meer in Holland. „Dieses Licht ist in allen seinen Bildern zu finden. Es ist ein fest verankertes Grundleuchten, das alles durchströmt“, beschreibt Kuratorin Isabelle von Rundstedt.

„Mir geht es in meiner Ausstellungskonzeption immer darum, die Perspektive des Besuchers zu fordern und zu erweitern.“ Dazu gehöre auch Abwechslung und Vielfalt. Die liege sowohl in der Kunst an den Wänden, der Technik, aber auch der Nationalität der Künstler. Will Hanebal und Thomas Kesseler waren Deutsche, Mahssa Askari Perserin, Levente Szücs kommt aus Ungarn, Jae-Seong Ryu aus Korea und nun Peter de Boer aus den Niederlanden. An der Kunst von Peter de Boer fasziniert sie die tiefere Bedeutung: „Zunächst sind die Bilder einfach toll. Aber bei längerer Betrachtung wird die ernst gemeinte Kritik am Umgang mit der Natur offengelegt.“

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Für Peter de Boer sind intensive Naturerlebnisse beispielsweise auf dem Surfboard in der Nordsee Inspirationsquelle und Ausgangspunkt seiner Malerei. Zwischendurch tauchen auch Menschen oder Tiere in seinen Werken auf. Die Ausstellung wird parallel zu den Arbeiten präsentiert, die anlässlich der DC Open 2019 am Wochenende in Düsseldorfer und Kölner Galerien gezeigt werden.

Vernissage: Donnerstag, 19 Uhr. Bis 3. November, samstags und sonntags 11-13 Uhr. Finissage: 3. November, 11-13 Uhr. Altes Küsterhaus. Düsseldorfer Straße 6.