Meerbuscher Feuerwehr wird zum angeblichen Schiffsunfall gerufen

Falschmeldung vom Schiffsunfall : Feuerwehr wird an den Rhein gerufen

Mit einem Großaufgebot rückten Feuerwehren aus Düsseldorf, Neuss und Meerbusch in der Nacht zu Sonntag kurz nach Mitternacht an den Rhein aus.

Ein Anrufer hatte gemeldet, dass offenbar ein Schiff, das in Höhe des Campingplatzes Langst-Kierst lag, einen Motorschaden habe, zwischendurch hieß es sogar mal, es sei zu einer Havarie gekommen. Davon war aber nichts zu sehen. Es lagen lediglich zwei Schiffe vor Anker. Die Wehrleute mussten die beiden Kapitäne erst aus dem Schlaf holen, bevor sie sie befragen konnten. Es stellte sich heraus, dass es weder einen Motorschaden noch eine Havarie gab, die Feuerwehren aus allen drei Städten rückten wieder ein.

Am Wochenende musste die Meerbuscher Feuerwehr immer mal wieder zu Einsätzen raus: Am Freitagabend war es auf der A57 Höhe Anschlussstelle Kaarst zu einem Unfall mit zwei Fahrzeugen gekommen. Samstag um 6.08 Uhr hatte im Gewerbegebiet an der Fritz-Wendt-Straße die Brandmeldeanlage in einem Unternehmen angeschlagen. Ein Brennofen war offenbar zu schnell geöffnet worden, dadurch trat so viel Rauch aus, dass die Anlage Alarm gab. Die Feuerwehr musste nicht löschen. sondern kontrollierte die Anlage dann nur noch. Um 13.35 Uhr wurde die Wehr am Samstag nach Osterath gerufen, dort sollten angeblich Tannen brennen. Das Feuer war dann schon von den Anwohnern gelöscht worden. Am Abend rückten die Wehrleute dann nach Strümp an die Buschstraße aus. In einem Privatgarten war ein Lagerfeuer gemacht worden, das Anwohner irritiert hatte. „Kein Einsatz für die Feuerwehr“, heißt es im Bericht.

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