Meerbuscher Feuerwehr verhindert größeren Schaden

Viel zu tun für die Feuerwehr : Feuerwehr-Einsatz: Wasserschaden und Feuer

Drei große Einsätze beschäftigten die Meerbuscher Feuerwehr allein am Ersten Weihnachtstag.

Am Dienstag-Vormittag wurde der Büdericher Löschzug alarmiert, weil der Keller eines Hauses an der Straße „Am Wald“ Richtung Golfplatz auf einer Fläche von 100 Quadratmetern 60 Zentimeter hoch unter Wasser stand. 26 Kräfte der Wehr setzten drei Tauchpumpen ein und waren zweieinhalb Stunden damit beschäftigt, die 60 Kubikmeter Wasser abfließen zu lassen. Die Ursache des Wasserschadens steht noch nicht fest.

Um 14.15 Uhr wurde die Wehr dann nach Lank gerufen. Dort hatte ein Heimrauchmelder Nachbarn alarmiert, die wiederum die Feuerwehr rief. Auf einem Herd in einer Wohnung an der Mühlenstraße war Essen angebrannt, die Dunstabzugshaube stand bereits in Flammen. Das Feuer ging aber von alleine aus, so dass die 45 Feuerwehrleute nur noch mit einem Hochleistungsgerät lüften und die Abzugshaube demontieren mussten.

In letzter Minute kam die Wehr dann zu ihrem dritten Einsatz an diesem Tag: In einer Küche neben einer Halle am Ivangsweg in Osterath hatte sich Fett entzündet und die Küche in Brand gesetzt. Als die 35 Wehrleute um 19.40 Uhr ankamen, stand die Küche bereits in Flammen. Das Übergreifen der Flammen auf die Halle nebenan konnte verhindert werden. Feuerwehr-Sprecher Frank Mohr: „Bei diesem Einsatz konnten wir größeren Schaden verhindern.“ Es habe auch keine Verletzten gegeben.

In der Nacht zu Heiligabend war die Feuerwehr außerdem ausgerückt, um einen brennenden Altpapiercontainer an der Hauptstraße in Lank-Latum zu löschen. In diesem Fall wird Brandstiftung nicht ausgeschlossen.

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